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Immer mehr Berliner verdienen ihre Brötchen in einem anderen Bundesland

Die Zahl der Pendler in Berlin und Brandenburg steigt. Berliner pendeln bevorzugt nach Brandenburg, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen zur Arbeit. Das hat das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg bekannt gegeben.

Armes Berlin? Immer mehr erwerbstätige Berliner und Brandenburger sind bereit, für einen guten Job ihren Wohnort zu verlassen und viele Kilomenter bis zur Arbeit zu pendeln. Dass die Zahl der Berufspendler in der Region steigt, hat das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg in einer Erhebung für das Jahr 2011 bestätigt.

In Berlin waren es demnach rund 280.300 Erwerbstätige, die von außerhalb zu ihrem Arbeitsplatz kamen. Umgekehrt verließen 160.200 Berliner ihren Wohnort, um nach außerhalb zur Arbeit zu fahren. Damit erhöhte sich die Zahl der Einpendler um 2,5 Prozent, die der Auspendler sogar um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Jeder zweite Berliner Auspendler arbeitet in Brandenburg und hier vor allem in Potsdam und dem Kreis Dahme-Spreewald. Rund 25 Prozent der Pendler von Berlin nach außerhalb verdienen ihr Geld in den Bundesländern Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Bei den Brandenburgern nahm die Zahl der Einpendler um 4,6 Prozent zu, die der Auspendler um 1,6 Prozent. Dabei machen Berliner knapp zwei Drittel der Einpendler nach Brandenburg aus.

(Kerstin Zimprich)


 


 

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