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Personal- und Organisationsentwicklung beim Weißgerber Lesezirkel -- Interview mit Ute Weißgerber-Knop und Felix Berghöfer

Beratung und Fördermöglichkeiten für KMUs

Business-on.de: Wie wichtig ist die Personal- und Organisationsentwicklung für den Mittelstand? Wie erkennt ein Unternehmer, dass in seinem Unternehmen Handlungsbedarf besteht?

Felix Berghöfer: Bei mittelständischen Unternehmen sind die Personalstrukturen oftmals nicht optimal. Das liegt daran, dass diese Unternehmen über die Jahre hinweg personell gewachsen sind, die Personal- und Organisationsstrukturen aber oftmals nicht mit den Unternehmen – wie beim Unternehmen von Frau Weißgerber- Knop.

Typische Merkmale für derartige Fehlentwicklungen sind scheinbar grundlos unzufriedene Mitarbeiter, schlecht funktionierende Kommunikationsprozesse, Konflikte zwischen Mitarbeitern oder regelmäßige Doppelarbeit. Viele einzelne Komponenten ergeben dann das Dilemma. Ich analysiere diese Komponenten für jedes Unternehmen individuell, um dann ganz gezielt die Probleme und deren Ursachen anzugehen.

Eine grundlegende Frage ist dabei: „Was passiert hier gerade?“ Diese Frage stellt sich auch der Unternehmer. Er merkt, dass etwas nicht funktioniert, weiß aber in der Regel nicht genau, was zu tun ist. Im Tagesgeschäft bleibt meistens auch nicht die Zeit, um sich intensiv mit diesen Problemen zu beschäftigen.

Geld spielt ebenfalls eine Rolle. Der finanzielle Aufwand für eine Unternehmensberatung ist für KMUs eine Hemmschwelle. Beratung wird daher meistens erst eingeholt, wenn die Probleme schon so groß sind, dass man sie nicht mehr unbeachtet lassen kann.

Für KMUs gibt es aber Möglichkeiten, den finanziellen Aufwand für Beratungen zu reduzieren. Verschiedene Fördertöpfe können helfen, die unternehmenseigenen Ressourcen zu entlasten. Im besten Fall sind Förderungen bis zu 40% der Beratungsleistung möglich. Im Rahmen eines Projekts unterstütze ich die Unternehmen auch darin, Fördermittel zu beantragen. Das ist meist weniger Aufwand als manch einer vielleicht denkt.

Die Zukunft heißt online?

Business-on.de: Ihr Unternehmen ist an den Printmarkt gebunden, auf dem es derzeit sehr turbulent zugeht. Der wachsende Online-Sektor lässt viele Printprodukte einbrechen. Wie stellen Sie sich als Unternehmerin, die mit Printprodukten arbeitet, auf diese Entwicklung ein?

Ute Weißgerber-Knop: Generell habe ich nicht die ganz großen Bedenken für unser Unternehmen. Print wird nie ganz verschwinden. Das hat auch etwas mit Lesegewohnheiten und Lebensart zu tun. Es wird immer Anlässe und Situationen geben, in denen man einfach mal in einer Zeitschrift blättert und liest. Vielleicht werden es ein paar Leser weniger, aber unsere Leser lesen gerne und viel. Mit Sicherheit auch in der Zukunft.

Einige Zeitschriftentitel werden durch das sichere Online-Wachstum wegbrechen. Ich denke unsere Kunden werden dann auf andere Titel ausweichen. Das Angebot wird spezieller werden. Darauf stellen wir uns ein.

Felix Berghöfer: Um das Unternehmen für diese Entwicklung gut aufzustellen, habe ich Frau Weißgerber-Knop empfohlen, auch für diesen Bereich professionelle Unterstützung  einzuholen. Eine Marketingberatung wird für den Weißgerber Lesezirkel eine Marktanalyse durchführen und Empfehlungen erarbeiten, um das Marketing zukunftsorientiert auszurichten und neue Ideen diesbezüglich zu entwickeln.

(Alexandra Koch)


 


 

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