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  • 18.06.2018, 12:53 Uhr
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Die Top-Arbeitgeber für Frauenkarrieren - immer noch viel zu wenig für Deutschlands aufstrebendes weibliches Personal

In Zeiten von Fachkräftemangel unternehmen Arbeitgeber Anstrengungen, um Frauen zu fördern und dauerhaft an ihr Unternehmen zu binden - und in hohe Positionen zu bringen / zu lassen: noch immer unzureichend!

Das bestätigt auch der aktuelle Report des Frauen-Karriere-Index 2018: In diesem wurden 35 große und mittlere Unternehmen aus der produzierenden Industrie, der Beratungsbranche, dem Technologie-Sektor sowie dem Bankenumfeld zu ihren Maßnahmen, Strategien und Initiativen befragt, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Das diesjährige Ranking umfasst 24 namentlich gelistete Teilnehmer sowie elf anonym indexierte Unternehmen. Der jährliche Managerinnen-Barometer des DWI hingegen ist nach wie vor krritisch!

Mehr Frauen in Führungspositionen können die aktuellen Veränderungsprozesse in ihren Unternehmen nachhaltig voranbringen - dies bestätigen 57 Prozent einer zusätzlichen Erhebung unter 114 deutschen Unternehmen, für die letzten zwölf Monate. Zudem waren ebenso viele der Befragten der Meinung, dass sie damit auch die Unternehmenskultur positiv beeinflussen. Aber nur 38 Prozent aller Befragten waren sich sicher, ihre Frauenkarrieren systematisch aufzubauen. Was bedeuten würde, dass die Mehrheit dieses Thema nur über isolierte Einzelmaßnahmen zu beantworten versucht. "Unsere Ergebnisse zeigen, dass strukturelle Veränderungen, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen, auch maßgeblich die Kultur im Unternehmen verändern. Mehr noch: sie zeigen, dass singuläre Maßnahmen wie Unconscious Bias Trainings oder Girls Days so gut wie keine Effekte für die Frauenförderung haben," so Barbara Lutz. Platz eins auf der Liste der Top-Arbeitgeber für Frauenkarrieren belegt im fünften Jahr in Folge das Technologieunternehmen Hewlett-Packard Enterprise. Mehr Informationen zum Frauen-Karriere-Index auf : https://frauen-karriere-index.de/

Der zweite Platz geht an das Beratungshaus Accenture. Platz drei und vier teilen sich die HypoVereinsbank und die Berliner Wasserbetriebe. "Für HPE als Treiber der digitalen Transformation und der damit verbundenen Neuausrichtung ist Vielfalt und die explizite Förderung von Frauen nicht nur ein seit jeher erklärtes firmenkulturelles Ziel, sondern auch und gerade im Zusammenhang mit der Digitalisierung ein Treibstoff des wirtschaftlichen Erfolges", erläutert Eva Faenger, Diversity Manager bei Hewlett Packard Enterprise.

Die Ergebnisse des Rankings setzen sich aus den individuellen Analysen der Unternehmen zusammen, welche anhand von Indexwerten ausgewiesen sind.

Nach Angaben des Frauen-Karriere-Index hat sich seit 2012 der Anteil von Frauen in Führungspositionen bei den teilnehmenden Unternehmen um rund 5 Prozent gesteigert. Dies entspricht einer durchschnittlichen Entwicklung von einem Prozent pro Jahr. Besonders erfolgreiche Unternehmen waren sogar in der Lage, diese Zahl um bis zu drei Prozentpunkte zu erhöhen. Der FKi hat seit 2012 über 160 Unternehmen mit insgesamt 970.054 Mitarbeitern analysiert.

Über den Frauen-Karriere-Index: Der FKi ist ein unabhängiges Messinstrument, das für Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche nutzbar ist und untersucht, wie sich Frauen auf verschiedenen Führungsebenen in ihren Karrieren entwickeln. Mit Hilfe des FKi sollen Unternehmen effizientere Maßnahmen ergreifen können und damit die Aufstiegschancen von Frauen nachhaltig verbessern. 2012 ins Leben gerufen, gilt der FKi seit 2015 als eigenständiges Unternehmen mit Sitz in München und untersteht der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Neben den unternehmensinternen Analysen und der jährlichen Veröffentlichung des FKi-Reports zählen auch die Arbeitsgemeinschaft zwischen den teilnehmenden Unternehmen sowie regelmäßig stattfindende Keynotes zu den festen Aktivitäten des FKi.

Frauen-Karriere-Index 2018

Arbeitgeber für Frauenkarrieren

Top 10 Unternehmen (nach Indexwert): 1. Platz Hewlett Packard Enterprise 2. Platz Accenture 3. Platz HypoVereinsbank 3. Berliner Wasserbetriebe 4. Santander Consumerbank 5. Investitionsbank Berlin 5. MTU Aero Engines 6. NTT Data 7. RWE Group 8. Consorsbank 8. Klöckner & Co. SE 8. Technische Universität München 9. Nestlé 9. Randstad 10. Dentsu Aegis Network 10. KAO

Germany Größte Verbesserung (nach Entwicklung: 1. Platz Dentsu Aegis Network 2. Platz Investitionsbank Berlin 3. Platz Santander Consumer Bank

Newcomer des Jahres (nach Indexwert): 1. Platz NTT Data Deutschland  2. Platz RWE Group 3. Nestlé Deutschland

Teilnehmer in alphabetischer Reihenfolge

Aareal Bank

Accenture

Berliner Wasserbetriebe

Computacenter

Consorsbank

Dentsu Aegis Network

Freudenberg Home and Cleaning Solutions

GFT Technologies SE

Hewlett-Packard Enterprise

HypoVereinsbank

Kao Germany

Klöckner & Co. SE

Mindshare

MTU Aero Engines

Nestlé Deutschland

Ntt Data Deutschland

Randstad Deutschland

RWE Group

Santander Consumer Bank

TUM Technische Universität München

Theater und Philharmonie Essen

TUI Deutschland GmbH

Quirin Privatbank AG

12 x anonymer Datensatz

(Redaktion)


 

 

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