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  • 07.12.2017, 14:23 Uhr
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#digitalfemaleleader Award: myself und Women in Digital e.V. vergeben Auszeichnungen für digitale Vordenkerinnen in Berlin

Das Funke-Frauenmagazin myself hat jetzt zusammen mit dem Karrierenetzwerk Women in Digital e.V. Gründerinnen mit dem #digitalfemaleleader Award ausgezeichnet. Die Keynote des Abends hielt Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries in Berlin.

 „Die Bewerberinnen, Nominierten und allen voran natürlich die Preisträgerinnen des Digital Female Leader Awards zeigen eindrücklich, dass Frauen einen zentralen Beitrag für die Digitalisierung in unserem Land leisten“, sagt Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries. „Kompetenz, Kommunikationsstärke, Kreativität, Flexibilität und Empathie sind Fähigkeiten, die gerade Frauen mitbringen und die in einer vernetzten Wirtschaft und Gesellschaft besonderen Erfolg versprechen. Jetzt geht es darum, noch mehr Frauen zu motivieren, selbst ein Digital Female Leader von morgen zu werden. Ich bin davon überzeugt, dass Vorbilder hierfür ein wichtiger Antreiber sind. Deshalb freut es mich, dass heute Frauen ausgezeichnet werden, die anderen Frauen Inspiration sein können. Ich gratuliere Ihnen ganz herzlich!“

Rund 250 Gäste kamen zur Preisverleihung in die Berliner Microsoft Repräsentanz Unter den Linden, durch den Abend führte Moderatorin Linda Zervakis. Vergeben wurden die Awards in den neun Kategorien Lifestyle, Money, IT/Tech, Career, Science, Social Hero, Political und Entrepreneurship sowie Audience Award. Mehr als 200 Frauen hatten sich für einen Award beworben – eine echte Herausforderung für die zehnköpfige Jury, bestehend aus:

Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Tijen Onaran, Gründerin von Women in Digital e.V., Janina Kugel, Mitglied des Vorstandes und Arbeitsdirektorin der Siemens AG, Miriam Wohlfarth, Gründerin und Geschäftsführerin Ratepay GmbH,    Frank Behrendt, Senior Advisor Serviceplan PR, Susanne Maria Schmidt, Managing Director Financial Services & Women Initiative Lead für die DACH-Region bei Accenture, Angelika Kambeck, Head of Group HR Klöckner & Co SE, Natascha Zeljko, Stellvertretende Chefredakteurin myself, Frank Grube, Chief Human Ressources Officer, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Vera Schneevoigt, Senior Vice President, Head of Product Supply Operations, Fujitsu, 

Tijen Onaran, Gründerin von „Women in Digital“ ergänzt: „Mit dem #digitalfemaleleader Award werfen wir das Scheinwerferlicht auf digitale Pionierinnen unserer Zeit. Sie sind Vorbilder, Mentorinnen und Inspiration pur, Digitalisierung zu leben und aktiv mitzugestalten. Ein Hoch auf diese großartigen Talente!“

Hier einige Gewinnerinnen des #digitalfemaleleader Award 2017 in der Übersicht. Eine vollständige Übersicht aller Preisträgerinnen gibt es unter digital-female-leader.de

Kategorie „IT/Tech“: Hanna Koepcke, Gründerin & CTO „Webdata Solutions GmbH“. Begründung Jury: „Wenn man junge Mädchen für MINT-Fächer begeistern will, sollte man ihnen Frauen wie Hanna Koepcke vorstellen. Die Informatikerin und Expertin für Objekt Matching hat mit ihren beiden Co-Gründerinnen blackbee erfunden, ein automatisiertes Preisanalyse-Tool. So eine intelligente Software bräuchte man auch, um die Frauen in ihrer Branche zu finden: Nicht einmal drei Prozent der weltweiten Tech-Start-ups wurden von Frauen gegründet.“

Kategorie „Science“: Heike Hoelzner, Professorin für Entrepreneurship, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Begründung Jury: „Ihre aktuellen Forschungsprojekte sind Blockchain, Deep Tech und Digitale Transformation. Daneben hat sie mehrfach gegründet und berät junge Start-ups aus unterschiedlichen Branchen. Wenn Frauen wie Heike Hoelzner den Nachwuchs ausbilden, wenn so das neue akademische Mindset aussieht, dann muss man sich um den Standort Deutschland keine Sorgen machen.“ 

Kategorie „Social Hero“: Hila Azadozy, Head of Academics & Shareholder, Kiron Open Higher Education.  Begründung Jury: „Bildung ist ein Grundrecht. Und Digitalisierung ist das Vehikel für die Teilhabe an der Zukunftsressource Wissen. Für Hila Azadozy war das Antrieb für ihr bahnbrechendes Projekt: sie ist Teil des Gründungsteams von Kiron, einem der größten Online-Hochschulbildungsplattformen für Geflüchtete. Kiron nutzt dafür onlinebasierte Kursformate, so genannte „Massive Online Courses“ (MOOCs) von führenden Universitäten wie Havard oder der MIT. Dafür vergeben wir die Note 1,0.“ 

Kategorie „Political“: Ramona Pop, Senatorin und Bürgermeisterin, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Begründung Jury: „Digitalisierung ist eines der Lieblingsthemen der Politik mit Tendenz zur Bildung von Wortblasen im Wahlkampf und in Sonntagsreden. Umso erfrischender, wenn politisch Verantwortliche das Thema tatsächlich voranbringen. Ramona Pop hat es auf ihrer Agenda ganz nach oben gesetzt und unterstützt die Berliner Unternehmen konkret, etwa mit der Schaffung einer Digitalagentur. Es gilt der alte Kästner-Satz: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ 

Über Women in Digital e.V.: Women in Digital richtet sich an Frauen aus der Digitalbranche und setzt sich zum Ziel, die Sichtbarkeit der Frauen zu erhöhen und sie miteinander zu vernetzen. Gründerinnen, und Entscheiderinnen aus Unternehmen, Medien, Politik, Organisationen und Verbänden bietet Women in Digital eine Plattform für Kooperationen, Projekte und Austausch.

(Redaktion)


 

 

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