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  • 19.04.2017, 20:32 Uhr
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POWERFRAUEN / WELTRAUM

Ground control to Major Femme: zwei deutsche Kandidatinnen suchen nun bald im Weltall nach Gleichberechtigung

Die Entscheidung ist in Berlin gefallen: Nicola Baumann, Eurofighter-Pilotin aus Köln, und Insa Thiele-Eich, Meteorologin aus Bonn, haben sich im Finale der Initiative "Die Astronautin" gegen vier weitere Kandidatinnen durchgesetzt. Der Weltraum wird weiblich(er). Auch eine Potsdamerin war dabei.

Die zwei Frauen aus NRW überzeugten die Jury und sicherten sich damit die zwei begehrten Ausbildungsplätze zur Astronautin. Eine von ihnen soll noch vor 2020 als erste deutsche Astronautin zu einer Forschungsmission auf die ISS fliegen. Für den Job als erste deutsche Astronautin im All bewarben sich über 400 Frauen aus der ganzen Bundesrepublik.

1978 ist Sigmund Jähn als erster deutscher ins All geflogen. Nun soll 42 Jahre später die erste deutsche Frau ins All (damit es dort endlich intelligentes Leben gibt). Deutschland ist die Nation mit den meisten Astronauten im Vergleich mit anderen europäischen Ländern, 11 deutsche Männer waren bisher im All. Während in den deutschen Aufsichträten die Männer noch in der Mehrzahl sind, soll es sich wenigsten ausserhalb der Erde ändern ...

Die Initiative "Die Astronautin" hat zum Ziel, noch vor 2020 die erste deutsche Astronautin auf eine Forschungsmission zur ISS zu entsenden. Die Astronautin soll zum einen Frauen und Mädchen für technische Berufe und ein naturwissenschaftliches Studium begeistern. Zum anderen soll sie bei ihrem ISS-Aufenthalt mit einem Experimentprogramm erforschen, wie der weibliche Körper in der Schwerelosigkeit reagiert. Weitere Informationen zur Astronautin unter: www.dieastronautin.de

Die Jury wurde besetzt mit Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund (Vorstandsvorsitzende Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt), Dr. Johannes von Thadden (Geschäftsführer Airbus Defence and Space) und Prof. Dr. Ulrich Walter (deutscher Astronaut und Professor am Lehrstuhl für Raumfahrttechnik an der TU München) sowie mit Claudia Kessler (CEO HE Space, Initiatorin "Die Astronautin"). Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, unterstützte die Auswahl als außerordentliches Jury-Mitglied und traf die beiden Frauen noch am Morgen. Die Jury-Entscheidung war der Abschluss eines mehr als fünfzehn Monate dauernden, mehrstufigen Auswahlprozesses mit insgesamt über 400 Bewerberinnen. Die Potsdamerin Susanne Peters war auch in der Endauswahl.

Laut Raumfahrer.net wird das Trainingsprogramm von ehemaligen Astronautentrainern erstellt und zunächst in Modulen gelehrt. Die modulare Ausbildung erfolgt in der ersten Ausbildungsphase in Teilzeit. Der Start des Raumfluges soll 2020 stattfinden. Gespräche für eine Mitfluggelegenheit werden mit SpaceX und Boeing, aber auch mit Russland und China geführt werden. Die Startkosten beziffert Claudia Kessler auf 30 bis 40 Millionen Euro. 

Mehr Informationen und Hintergründe zu dem Thema Weltraumflug und zur ersten PR-Kampagne in Deutschland mit SpaceX und der  Berliner PR Agentur Medienarbeiten.de / Medienmiezen GmbH  (PK zum ersten privaten Weltraumflug in  Deutschland) findet man auf amazon 

(Redaktion)


 

 

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