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Schwarz-gelber Kuhhandel bei Praxisgebühr und Betreuungsgeld

FDP und Union haben sich auf Spitzentreffen am Sonntag geeinigt. Umstrittene Praxisgebühr entfällt zum 1. Januar 2013. Im Gegenzug kommt das Betreuungsgeld. Scharfe Kritik von Seiten der Opposition und Wirtschaft.

Nach monatelangem Streit haben sich FDP und Union auf ihrem Koalitionsgipfel Sonntagnacht auf einen Kompromiss geeinigt. Die Praxisgebühr geht und das Betreuungsgeld kommt.

Zum 1. Januar 2013 entfällt die Praxisgebühr und damit ein Ärgernis für Patienten und Ärzte. Die Krankenkassen erhalten dafür einen Ausgleich aus dem Gesundheitsfonds. Führende Vertreter der Wirtschaft hatten sich stattdessen für eine Senkung der Kassenbeiträge und somit Entlastung der Beitragszahler ausgesprochen. Die im Gegenzug geplante Einführung des Betreuungsgeldes ist ebenso umstritten. Die Opposition wirft der Koalition vor, mit den Beschlüssen über die Praxisgebühr und das Betreuungsgeld Wählerstimmen zu kaufen.

(Kerstin Zimprich)


 


 

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