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Sanierung Staatsoper

Neue Querelen rund um die Staatsoper-Sanierung

Die Berliner Senatsverwaltung trennt sich nach Unstimmigkeiten vom bisherigen Projektplaner. Die Sanierungsmaßnahmen sollen ohne Unterbrechung weiterlaufen, um den Wiedereröffnungstermin einzuhalten. Die Projektsteuerung wird neu ausgeschrieben.

Die Sanierung der Staatsoper scheint erneut ins Stocken zu geraten. Der Berliner Senat trennt sich nach Informationen des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) überraschend von seinem bisherigen Bauplaner und schreibt die Projektsteuerung neu aus. In beiderseitigem Einvernehmen soll es zur Trennung von der Firma Drees & Sommer gekommen sein, bestätigte die Stadtentwicklungsverwaltung.

Den Wiedereröffnungstermin im Herbst 2015 soll dieser Wechsel allerdings nicht beeinflussen. Zweimal wurde der Termin bereits um ein Jahr verschoben. Den reibungslosen Fortgang der Baumaßnahmen soll vorerst ein Interimsprojektsteuerer gewährleisten. Ob es bei den bisher kalkulierten Sanierungskosten von rund 240 Millionen Euro bleibt, steht noch aus.

Im Abgeordnetenhaus werden bereits erste kritische Stimmen aus der Opposition laut. Weitere Verzögerungen und ein ähnliches Debakel wie beim Flughafen BER werden erwartet. Sprecher für Bau- und Kulturpolitik der Grünen-Fraktion gehen von unvorhersehbaren finanziellen Folgen aus.

Bei der Frage zu den Kosten hält sich die Senatsverwaltung deutlich bedeckt. Klare Aussagen könne man erst treffen, sobald die Neuausschreibung des Projekts abgeschlossen sei.

(Norman Schönfeld)


 


 

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