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Auktionshaus für Philatelie Schlegel

Seltene Audrey Hepburn-Briefmarke wird in Berlin versteigert

Kürzlich wurde in Berlin das Exemplar einer seltenen Gedenkmarke zu Ehren des Hollywoodstars Audrey Hepburn entdeckt. Der außergewöhnliche Fund war in einem Paket gestempelter Briefmarken enthalten. Dieses kam zuvor als ordinäre Kiloware in den Handel. Insgesamt existieren somit fünf bekannte Exemplare, weniger als von der weltbekannten Blauen Mauritius, die es auf insgesamt zwölf Exemplare bringt.

Das Berliner Auktionshaus für Philatelie Schlegel versteigert diese modernste und bekannteste deutsche Briefmarkenrarität exklusiv vom 25. bis zum 27. Mai 2009 im Kempinski Hotel Bristol Berlin.

Die Marke zeigt die Hollywood-Diva, die am 4. Mai dieses Jahres ihren 80. Geburtstag feiern würde, in einer Szene aus dem Klassiker Frühstück bei Tiffany. Für ihren Sohn war das verwendete Motiv, der Star beim Rauchen einer Zigarette, Anlass genug, die Lizenzrechte im Jahr 2001 zu verweigern. Daraufhin mussten die 14 Millionen bereits produzierten Marken vollständig vernichtet werden.

Woher die bisher aufgetauchten Marken mit dem Konterfei der Stilikone stammen, ist weiterhin unklar. Sicher ist, dass insgesamt fünfzig Briefmarken zu Ansichtszwecken verschickt wurden. Davon bekam die Deutsche Post zwei Zehnerbögen, die bis heute im hauseigenen Safe verwahrt werden. Die anderen drei Bögen gingen an das Bundesfinanzministerium. Dort ist man sich allerdings nicht sicher, ob die 30 Marken überhaupt jemals ankamen. Die Suche im Ministerium selbst wurde erfolglos eingestellt.

Auch wenn nicht klar ist, woher die aufgetauchten Marken kommen, so ist doch sicher, wer den jüngsten Fund entdeckte. Ein passionierter Sammler, der die preiswerte Kiloware erworben hatte. Für kleines Geld bekam er so hunderte Briefmarken, unter denen sich mit der Hepburn-Marke ein philatelistischer Lottogewinn befand. Nicht nur der finanzielle Gewinn, sondern auch die Seltenheit eines solchen Fundes macht die Hepburn-Marke zu Sechs Richtigen mit Zusatzzahl. Das Ausrufgebot für die so genannte Wohlfahrtsmarke Audrey Hepburn liegt bei 30.000 Euro. Experten rechnen mit einem Höchstgebot, das deutlich darüber liegt.

Darüberhinaus werden noch weitere Raritäten versteigert, unter anderem eine aus zwei Exemplaren bestehende Garnitur der letzten, nicht verausgabten Briefmarken des Dritten Reiches, jeweils auf originalem Vorlagenkarton sowie eine umfangreiche Sammlung US-amerikanischer Motive. Im Zuge der öffentlichen Auktion besteht für alle Interessierten zusätzlich die Möglichkeit, eigene Briefmarkensammlungen kostenlos und unverbindlich durch unabhängige Experten begutachten und schätzen zu lassen.

Auktionsort: Kempinski Hotel Bristol Berlin, Kurfürstendamm 27, 10719 Berlin

(Redaktion)


 


 

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