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Wohnungsbau Berlin

Senat beschließt Mietenkonzept 2009 für den Sozialen Wohnungsbau

Trotz des planmäßigen Abbaus der Wohnungsbauförderung wird es für die Mieterinnen und Mieter öffentlich geförderter Sozialwohnungen in den Großsiedlungen in diesem Jahr keine Mieterhöhungen geben, welche über eine Kappungsgrenze von 5,35€/m² (netto kalt) hinausgehen.

Laut Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer soll das Mietenkonzept 2009 vehindern, dass in den Großssiedlungen vor allem Geringverdiener durch höhere Mieten belastet werden. Durch das Konzept soll außerdem die soziale Ausgewogenheit in den Großsiedlungen erhalten werden. Der Anstiegt der Mieten könnte diese Ausgewogenheit gefährden: "Aus dem vorgesehenen Förderabbau darf kein Sozialabbau werden.“, so Junge-Reyer.

Profitieren werden vom Beschluss des Berliner Senats die Mieterinnen und Mieter von rund 6.200 Wohnungen. Darunter sind unter anderem Wohnungen in der Ackerstraße, Brunnenstraße, in der Heinrich-Zille-Siedlung und der Wollankstraße (Mitte) sowie in der Dammweg-Siedlung, der Rollbergsiedlung und der Sonnenallee im Bezirk Neukölln.

Städtischen Wohnungsbaugesellschaften sollen küftig auf Weisung des Senats auch außerhalb der Großsiedlungen die Mieten von Sozialmietwohnungen in einfacher und mittlerer Wohnlage wegen des planmäßigen Fördermittelabbaus
oder der planmäßigen Bedienung von Aufwendungsdarlehen nicht über 5,75 €/m² monatlich ansteigen lassen.

(Redaktion)


 


 

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