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Senat zahlte 657 Millionen Euro für goldenen Handschlag

Der Senat hat für 23 210 seit 1993 freiwillig aus dem öffentlichen Dienst ausgeschiedene Mitarbeiter fast 657 Millionen Euro Prämien gezahlt. Die hohen Ausgaben für den «goldenen Handschlag» rechtfertige die Finanzverwaltung damit, dass «dem ein Vielfaches an Personalkosteneinsparungen gegenübersteht», berichtet «Der Tagesspiegel» (Donnerstagausgabe).

Nach Informationen des Blattes sind auch im laufenden Jahr noch 150 Angestellte, 26 Arbeiter und ein Beamter auf diese Weise aus den Senats- und Bezirksbehörden ausgeschieden. Ihr Durchschnittsalter liege bei 53,4 Jahren, die durchschnittliche Abfindung bei 90 389 Euro inklusive Übergangsgelder, Nachversicherungen und Erstattungen an die Bundesagentur für Arbeit. Die Prämien hätten dazu beigetragen, den aufgeblähten Landesdienst von 207 000 Stellen 1991 auf 109 000 Stellen 2008 fast zu halbieren. Damit habe Berlin pro Kopf der Bevölkerung aber immer noch mehr öffentliches Personal als Hamburg oder Bremen.

(Redaktion)


 


 

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