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Arbeitnehmer-Entsendegesetz

Senatorin Knake-Werner fordert weiterhin den gesetzlichen Mindestlohn

Als einen Schritt in die richtige Richtung bezeichnet Berlins Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Heidi Knake-Werner die Aufnahme weiterer Branchen in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz. Sie betont zugleich, dass dieser Beschluss der Bundesregierung aber noch unzureichend sei.

Sie erklärt: "Es ist immer noch ein Erfordernis, den branchenübergreifenden gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland einzuführen. Die Löhne müssen existenzsichernd sein und den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein Leben ohne zusätzliche Transferleistungen ermöglichen. Das hätte zudem eine konjunkturpolitische Wirkung: Gerade bei den Menschen in den niedrigeren Lohnbereichen fließt jeder Euro an zusätzlichem Einkommen in den Konsum."

Als ein wichtiges Signal wertet die Senatorin die Festlegung eines Mindestlohnes für Pflegedienste. "Pflegekräfte leisten einen aufreibenden, schweren Dienst und das in der Regel bei niedrigen Einkommen. Wir wollen aber eine hohe Qualität in der Pflege und qualifiziertes, motiviertes Personal. Wenn wir Menschen gewinnen wollen, in Pflegeberufe zu gehen und dort gut zu arbeiten, sollen sie dort auch entsprechende Arbeitsbedingungen vorfinden. Dazu gehört selbstverständlich eine anständige Bezahlung. Wer beruflich andere Menschen pflegt, soll von dieser Arbeit auch leben können und darf weder während der Erwerbstätigkeit noch im Alter von Armut bedroht sein.", so Senatorin Knake-Werner.

(Redaktion)


 


 

Arbeitnehmer-Entsendegesetz
Heidi Knake-Werner
Berlin

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