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  • 16.05.2015, 12:58 Uhr
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25 Jahre Wiedervereinigung – Ausstellung am Potsdamer Platz

Am 15. Mai 2015 um 11.00 Uhr wurde in den Potsdamer Platz Arkaden eine umfassende Ausstellung mit dem Titel 25 Jahre Fall Wiedervereinigung eröffnet. Bis zum 04.10.2015 werden das Leben der Menschen im Schatten der Mauer und der Alltag in Ost- und Westberlin während der deutschen Teilung dokumentiert.

Am 3. Oktober 1990 trat die damalige DDR formell dem Geltungsbereich des Grundgesetzes bei. Deutschland, das in Folge des Zweiten Weltkriegs in zwei Staaten geteilt war, war wieder vereinigt. Die Stadt, in der diese Teilung am intensivsten zu spüren gewesen war, war Berlin. Die Mauer zerriss sie vom 13. August 1961 bis zum 9. November 1989 in Ost- und West-Berlin. An die Überwindung dieser Teilung erinnert nun die Ausstellung "25 Jahre Wiedervereinigung – Berliner Mauer" in den Potsdamer Platz Arkaden, die bis zum Tag der Deutschen Einheit in diesem Jahr, dem 3. Oktober 2015, zu sehen ist.

Es wird die Zeit der stürmischen Umbrüche der Wende und das Entstehen eines veränderten Europas beleuchtet. Der Wiederaufbau der Städte und Infrastruktur der DDR beginnt. Die Unterzeichnung des Einigungsvertrags hat auch der Abzug der alliierten Truppen zur Folge.

Ein halber Satz, auf einer Pressekonferenz 1989 in Ost-Berlin gesprochen, veränderte die Welt: „Reisefreiheit ... ich glaube, das gilt ab sofort“. In dieser Nacht erzwangen die Ostberliner die Öffnung der Grenzübergänge. Mit dem Fall der Berliner Mauer endeten die Teilung Deutschlands und die Zeit des Kalten Krieges.

Die Ausstellung zeigt Originalobjekte aus der Zeit der Berliner Mauer und szenische Darstellungen. Von den Besucherbrücken aus „überwachen“ DDR-Grenzer und Alliierte sich und die Besucher der Ausstellung. So wurde das älteste bauliche Relikt der Mauer, den benachbarten Grenzwachturm in der Erna-Berger-Straße nachgebaut. DDR-Grenzer stehen als Ausstellungsstücke in den Potsdamer Platz Arkaden.

Die Filme sind Weltkulturerbe der UNESCO und geben einen differenzierten Blick in die Geschichte vom Bau bis zum Fall der Mauer. Die Bildstrecke bietet detaillierte Informationen mit großformatigen und eindrucksvollen Bildern. Darunter sind Ikonen der Fotografie. Der Zeitraum von der Teilung Berlins im August 1961 bis zur Grenzöffnung im November 1989 wird umspannt. Weiter zu sehen: die diplomatischen Bemühungen zum Zwei plus Vier Vertrag. Und den Aufbau des Potsdamer Platzes, Ort der Ausstellung, der die Besucher in die Gegenwart leitet.

Interessant ist auch die Episode mit Udo Lindenbergs Rocker-Jacke und Erich Honecker. Man sieht den jungen Lindenberg mit der Jacke auf einem Foto, daneben das Dankschreiben Honeckers vom 19. Juni 1987 für das Präsent – das er natürlich in seinem Sinne als Symbol des antifaschistischen Kampfes der Rockjugend der ganzen Welt uminterpretierte. "Ja, die Jacke passt", ist vielleicht der einprägendste Satz daraus. 

Themen (Auswahl)

• Die Teilung Deutschlands und der
• Bau der Berliner Mauer im August 1961
• Die Mauer wird zum Grenzstreifen
• Fluchten
• Leben im Schatten der Mauer
• Alltag in Ost- und Westberlin
• Der Eiserne Vorhang hebt sich
• Umbruch in der DDR
• Grenzöffnung am 9. November 1989
• Erste freie Wahl und Konferenzmarathon
• Zerstörte Städte und eine marode Wirtschaft
• Die D-Mark kommt
• Die Wiedervereinigung - zwei Staaten wachsen zusammen
• Verabschiedung der Alliierten
• Neugestaltung des Potsdamer Platzes  

Ausstellung bis 3. Okober 2015, Potsdamer Platz Arkaden, Alte Potsdamer Straße 7, Mitte, 10785 Berlin

(Redaktion)


 

 

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