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Sparkurs trotz Gewinnen bei Siemens

Siemens will in zwei Jahren sechs Milliarden Euro einsparen. Dabei hat der Konzern ein gutes Geschäftsjahr zu verzeichnen. Arbeitsplatzabbau ist im Sparprogramm inbegriffen.

Am Donnerstag, 08. November 2012, verkündete der Vorstand von Siemens ein neues Sparprogramm. Ziel ist, bis 2014 die Kosten um sechs Milliarden Euro zu reduzieren und den Umsatz – und damit auch den Gewinn – zu steigern. Dabei geht es dem Konzern gut. Er hat zwar in diesem Jahr trotz gestiegenem Umsatz weniger Gewinn gemacht als im vorherigen Jahr, dieser beträgt aber immer noch etwa fünf Milliarden Euro. Im nächsten Jahr erwartet Siemens weiter einen leichten Rückgang der Gewinne.

Standort Berlin

Weltweit ist Berlin der größte Produktionsstandort von Siemens. Die Zahl der hier beschäftigten Mitarbeiter betrug Ende September dieses Jahres 13.569 Personen. In der Hauptstadt sind alle vier Sektoren des Unternehmens präsent: Energie, Infrastruktur, Industrie und Gesundheit. Dieses Jahr verzeichnete Siemens in Berlin ein Produktionsvolumen von rund drei Milliarden Euro und investierte etwa 320 Millionen Euro, beide Werte liegen auf Vorjahresniveau.

Sparprogramm

Als Sparmaßnahmen beabsichtigt Siemens die Abstoßung unprofitabler Geschäftsfelder wie Solarenergie und Wassertechnik, die Zusammenlegung der Standorte und Streichung von Stellen. Wie viele Stellen in Berlin betroffen sind, ist nicht bekannt. Siemens will sich in Zukunft auf sein Kerngeschäft konzentrieren: Energie- und Infrastrukturtechnik, Industrieausrüstung und Medizintechnik.

(Redaktion)


 


 

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