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  • 14.08.2018, 11:12 Uhr
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STARTUPS

Exit-Monitor: Diese Unis bringen die meisten Exit-Gründer hervor

Für 285 Millionen Euro haben die Gründer des Fintech-Unternehmens Finanzcheck.de ihr Startup an den Online-Marktplatz Scout 24 verkauft.

Für 285 Millionen Euro haben die Gründer des Fintech-Unternehmens Finanzcheck.de ihr Startup an den Online-Marktplatz Scout 24 verkauft. Das erklärte Ziel vieler Gründer ist ein Exit des Startups mit dem maximalen Gewinn. Die Startupnight (www.startupnight.net), Deutschlands größte Startup-Messe, hat nun ermittelt, welche Universität zuletzt die meisten Exit-Gründer hervorgebracht hat. Untersucht wurden insgesamt 57 Startups sowie 125 Gründer, deren Exit 2017 und 2018 bekannt wurde. Gegenstand der Analyse war außerdem die Art des Abschlusses und das Studienfach.

Otto Beisheim School of Management ist die Hochschule der Exit-Gründer

Ob in Gründerzentren oder bei Forschungsprojekten: An vielen Universitäten hat die Gründung von Unternehmen an Relevanz gewonnen, wobei eine Universität aus Süddeutschland besonders viele erfolgreiche Unternehmer hervorbringt. Knapp neun Prozent der Exit-Gründer haben die privat finanzierte WHU Otto Beisheim School of Management bei Koblenz besucht. Sechs Unternehmer haben wiederum ein Studium an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität absolviert. Platz drei sichert sich die Universität Paderborn mit insgesamt fünf Absolventen. Die Technische Universität in München konnte zuletzt drei Exit-Gründer hervorbringen.

BWL-Studenten schaffen den Verkauf ihres Startups besonders häufig

Bei den Studienfächern liegen die wirtschaftlichen sowie die Fächer der Informatik ganz vorne. Mit knapp 43 Prozent hat fast jeder zweite Jungunternehmer einen wirtschaftlichen Studiengang absolviert. Darunter scheint  Betriebswirtschaftslehre mit 31 Prozent am beliebtesten zu sein, während die Wirtschaftswissenschaften auf Platz zwei nur noch 5 Prozent der Abschlüsse ausmachen. Fast elf Prozent haben wiederum ein Studium der Informatik oder Informationstechnik aufgenommen. Auf Platz drei landen die Naturwissenschaften mit gut neun Prozent, wobei die Mehrheit ein Studium der Mathematik absolviert hat (vier Prozent).

Auch Studien im Bereich Ingenieurwissenschaften liegen mit knapp acht Prozent im Trend.

Die Top Fünf komplettieren die kommunikations- und medienwissenschaftlichen Studienfächer mit sieben Prozent. Weniger beliebt sind hingegen die Studiengänge des Finanzwesens, welche insgesamt nur gut zwei Prozent der Startupper belegt haben.

Masterabsolventen haben die größten Chancen auf einen Exit

Während einer Existenzgründung kann ein hoher akademischer Grad hilfreich für den Erfolg sein, was auch die Exit-Gründer beweisen. Zwei Drittel der Unternehmer haben einen Master oder ein Diplom in der Tasche, als sie ihr gegründetes Startup verkauften. Mit einem Bachelor schaffen immerhin 17,5 Prozent der Gründer einen Exit. Gut 16 Prozent haben indes promoviert und tragen einen Doktortitel oder den Ph.D.  

Die gesamten Ergebnisse der Untersuchung kann man hier abrufen.

Weitere Informationen zur Startupnight in Berlin findet man  hier

Über die Startupnight: Die Startupnight (www.startupnight.net), Deutschlands größte Startup-Messe, findet am 7. September 2018 zum sechsten Mal statt. Über 250 Startups aus der ganzen Welt und den Bereichen Mobilität, Energie, Kommunikation, Künstliche Intelligenz, Blockchain, Internet of Things, Virtual Reality, Augmented Reality und Fintech präsentieren sich dem Publikum, Risikokapitalgebern und Großkonzernen. Auf nur einer Veranstaltung haben Startups so die Möglichkeit, Kooperationen anzubahnen, Investoren auf sich aufmerksam zu machen und mit potentiellen Kunden ins Gespräch zu kommen. Erstmals geht die Startupnight unter dem Titel Road to Berlin auf Tournee und bietet lokalen Startups aus den Regionen München, Köln und Aachen die Chance mit ihrem Pitch zu überzeugen, um so eine Wildcard für die Startupnight in Berlin zu gewinnen.

Die Startupnight ist eine Initiative des Telekom Open Space der Deutschen Telekom als Ort für Co-Innovationen, Co-Kreationen und Intrapreneurship.

(Redaktion)


 

 

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