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Stiftung Gute-Tat.de legt Jahreszahlen vor

Im Jahr 2008 hat die Stiftung so viele Ehrenamtliche wie noch nie vermittelt: 1147 Bürgerinnen und Bürger an den Standorten Berlin und München. Auch beim Firmenengagement konnte deutlich zugelegt werden.

Das Jahr 2008 war für die Stiftung Gute-Tat.de das bislang erfolgreichste Jahr ihrer Geschichte. In Berlin wurden 705 Ehrenamtliche in Projekte des Programms „Heute ein Engel“ vermittelt, fast doppelt so viele wie 2007. Der Standort München konnte mit 442 Vermittelten gegenüber der Gründung im letzten Jahr sein Ergebnis sogar fast vervierfachen.

Tätig wurden die Ehrenamtlichen in 281 Projekten in Berlin und 212 in München. Auch die Zahl der sozialen Organisationen, an die Ehrenamtliche vermittelt wurden, nahm in 2008 beträchtlich zu. So meldeten sich viele gemeinnützige Organisationen in Berlin und München an, womit nun insgesamt 425 ihre Projekte bei Gute-Tat.de anbieten.

Die Stiftung organisiert auch Ehrenamtstage, an denen Unternehmen beispielsweise Kindergärten streichen, Sportfeste organisieren oder mit Senioren basteln. In Berlin haben sich im vergangenen Jahr 13 Unternehmen engagiert, beispielsweise Coca Cola, SAP oder MTV. In München fanden 4 Ehrenamtstage statt. Insgesamt haben sich an diesen Tagen insgesamt 248 Personen eingebracht. Auch das erst kürzlich eingeführte Konzept der Patenprojekte greift. Bereits 8 junge Menschen werden von Freiwilligen darin unterstützt, ihren Schulabschluss zu machen, Bewerbungen zu schreiben und somit ihre Berufschancen zu erhöhen.

Stiftungsinhaber Jürgen Grenz resümiert: „2008 war für uns ein sehr gutes Jahr und es zeigt: Engagement liegt im Trend. Immer mehr Menschen jeden Alters suchen Möglichkeiten, schnell und unbürokratisch helfen zu können. Besonders berufstätigen Menschen bietet „Heute ein Engel“ die Möglichkeit, etwas für andere zu tun, ohne sich langfristig binden zu müssen. Hier werden wir mit Sicherheit auch in 2009 deutlich wachsen. Gleichzeitig merke ich auch, wie die Nachfrage nach Möglichkeiten zunimmt, sich als Unternehmen zu engagieren. Große Firmen werden sich ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung zunehmend bewusst und möchten dies auch nach außen vermitteln. Mit unseren Ehrenamtstagen bieten wir ihnen die Möglichkeit dazu. Und wenn 50 Menschen zugleich anpacken, sieht man am Ende des Tages auch ein Ergebnis, was letztlich den Hilfsbedürftigen zugute kommt.“

Der Altersdurchschnitt zeigt einen deutlichen Trend zu jüngeren Menschen, die sich freiwillig engagieren möchten. Von den insgesamt 2737 „Engeln“ der Stiftung sind 33% unter 30 Jahren. Der Durchschnitt aller ehrenamtlich Tätigen beträgt 38 Jahre. Der jüngste Engel zählt gerade mal 13 Jahre, der älteste ist bereits 85.

Die Aufteilung der Ehrenamtlichen nach Geschlecht zeigt ein eindeutiges Übergewicht der Frauen. Nur ein Viertel der Ehrenamtlichen sind Männer. Jürgen Grenz: „Hier wollen wir 2009 ran! Viele Projekt sind auf die typischen Interessen von Männern ausgerichtet. So brauchen viele soziale Einrichtungen Menschen, die Reparaturarbeiten erledigen, Gärten in Ordnung halten oder auch mal eine Mannschaft junger Fußballer trainiert. Viele trauen sich einfach noch nicht und denken: Soziales wäre nur was für Frauen. Aber gerade junge Männer machen es vor und gehen sehr aufgeschlossen in die Projekte.“

(Redaktion)


 


 

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