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  • 22.08.2017, 11:09 Uhr
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  • Berlin
STIFTUNGEN & VERBÄNDE / DIAKONIE

Diakonie Katastrophenhilfe stellt in Berlin Bilanz 2016 vor: Humanitäre Krisen erfordern schnelleres Handeln!

Die Diakonie Katastrophenhilfe verzeichnet für 2016 mit 59,4 Mio. Euro einen leichten Rückgang der Einnahmen um 5,8 Prozent gegenüber 2015.

Die Diakonie Katastrophenhilfe hat im vergangenen Jahr in mehr als 40 Ländern Hilfe geleistet und dafür 59,7 Millionen Euro bereitgestellt (Vorjahr 53,3 Mio. Euro). Dazu gehören Einsätze in Somalia, dem Südsudan, der Demokratischen Republik Kongo, dem Irak, Libanon, in Haiti, Kolumbien und in der Türkei. Insgesamt 140 Projekte wurden neu bewilligt. Die Spendeneinnahmen der Diakonie Katastrophenhilfe waren im Jahr 2016 mit 21,1 Mio. Euro knapp ein Drittel niedriger als im Vorjahr (31,2 Mio. Euro). 2015 war die Spendenbereitschaft aufgrund der verheerenden Erdbeben in Nepal und der Flüchtlingssituation in Europa sehr hoch. 2016 gingen die meisten Spenden nach dem schweren Hurrikan Matthew auf Haiti im Oktober des Jahres ein. Die Einnahmen aus öffentlichen Zuwendungen von der Bundesregierung, der Europäischen Union und den Vereinten Nationen waren mit rund 30 Mio. Euro 28 Prozent höher als im Vorjahr. Die Gesamteinnahmen lagen damit bei 59,4 Mio. Euro (Vorjahr: 63 Mio. Euro). Der Anteil der Verwaltungs- und Werbungskosten lag bei nur 5,9 Prozent (Vorjahr 6,6 Prozent) und wird vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) als niedrig eingestuft.

Die Diakonie Katastrophenhilfe gehört zu den wichtigsten Nothilfeorganisationen Deutschlands und arbeitet aktuell in über 40 Ländern weltweit. Mehr Informationen auf www.diakonie-katastrophenhilfe.de

(Redaktion)


 

 

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