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  • 25.02.2019, 14:20 Uhr
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  • Berlin
DIGITALES / GAMES

Verband der deutschen Games-Branche aus Berlin: Spielkonsolen aus der Hostentasche sind im Trend

In Deutschland nutzen aktuell über 18 Millionen Menschen ihre Smartphones zum Spielen. Damit sind die Geräte Deutschlands beliebteste Spieleplattform.

Dass Mobile Games so erfolgreich sind, liegt vor allem an ihrer ständigen Verfügbarkeit und leichten Zugänglichkeit. "Das leistungsstarke Smartphone ist immer in der Tasche. Dazu kommen die hohe Qualität und die große Auswahl an Spielen, die leicht zugänglich sind", erklärt Jörg Müller-Lietzkow, Professor am Institut für Medienwissenschaften der Universität Paderborn. Dieser Wandel hat auch zu einem Umdenken in der Games-Entwicklung geführt. "Früher setzten die großen Studios vor allem auf große Hits. Durch einen fixen Preis und regelmäßige Ergänzungen ließen sich so idealerweise die hohen Entwicklungskosten einspielen, gute Gewinne erzielen und eventuell weniger erfolgreiche Titel aus dem eignen Haus auffangen", erklärt Müller-Lietzkow. Mit mobilen Spielen hat sich zu den sogenannten Vollpreistiteln ein weiteres Geschäftsmodell gesellt, das als Free-to-Play bezeichnet wird.

Wer es mit seiner Idee in den App Stores von Apple und Google ganz nach oben schafft, kann mit mobilen Spielen gutes Geld verdienen. Der Markt für Gaming-Apps wächst seit Jahren im zweistelligen Bereich. "Spiele-Apps sind einer der größten Wachstumstreiber des globalen Games-Markts. Nach Schätzungen der Marktforscher von App Annie soll der weltweite Umsatz mit Spiele-Apps bis 2022 auf über 113 Milliarden Euro ansteigen. Gaming-Apps sind damit der wesentliche Treiber der gesamten App-Ökonomie", bestätigt Felix Falk, Geschäftsführer des game - Verband der deutschen Games-Branche aus Berlin. Für 2019 erwarten Experten, dass die Spiele-Branche 60 Prozent ihres Umsatzes mit Titeln auf Tablets und Smartphones macht.

Allerdings steigt mit dem wachsenden Markt auch die Konkurrenz. Felix Falk vom game meint dazu: "Seit Jahren sinkt der Anteil deutscher Spiele-Entwicklungen am hiesigen Gesamtmarkt. Spiele-Apps aus Deutschland machen gerade noch 3,7 Prozent aus. Es besteht also eindeutig Handlungsbedarf". Der von der Bundesregierung bewilligte Games-Fonds in Höhe von 50 Millionen Euro sei deshalb ein wichtiger Schritt und müsse nun schnell umgesetzt werden. Denn dass es echte Mobile-Erfolgsgeschichten "made in Germany" gibt, zeigen Beispiele wie Kolibri Games, Softgames oder Fox and Sheep.

Mobile Games haben für die Spiele-Entwickler ganz neue Zielgruppen erschlossen - neben Senioren gehören dazu auch Kinder mit ihren Eltern. Smartphones und Tablets sind für die nachkommenden Generationen natürlicher Teil des Aufwachsens. Entsprechend viele Apps für Kleinkinder finden sich in den digitalen Stores von Google und Apple. Eins der größten und bekanntesten Studios für kindgerechte Apps ist "Fox & Sheep" aus Berlin. 2011 bewies die Gründerin Verena Pausder ein Gespür für Trends. Gerade erst war das iPad auf den deutschen Markt gekommen. Neben dem Spaß sind ihnen Lerneffekte und Kreativität sehr wichtig. Darauf hat sich das Berliner Studio eingestellt.
Mobile Games sind so beliebt wie nie. Ob zur Ablenkung, Unterhaltung oder Entspannung: Täglich greifen Milliarden Menschen weltweit zu ihren Smartphones und Tablets, um Spiele-Apps zu nutzen. Schnell haben sich die mobilen Titel zum entscheidenden Wachstumstreiber für das gesamte Ökosystem rund Smartphones, Mobilfunk und App-Stores entwickelt. Auch für die Games-Branche haben sich die Spiele zum bedeutenden Wachstumsmotor entwickelt. Die Branchen-Experten von App Annie prognostizieren ihnen für das laufende Jahr einen weltweiten Marktanteil von mehr als 60 Prozent. Der Anteil deutscher App-Entwicklungen an diesem Markt ist jedoch verschwindend gering. Mit dem Games-Fonds der Bundesregierung in Höhe von 50 Millionen Euro soll sich das nun ändern. Mit ihm sollen die Rahmenbedingungen geschaffen werden, um die gesamte Games-Entwicklung in Deutschland künftig zu verbessern. Damit es in Zukunft noch mehr erfolgreiche Spiele-Apps "made in Germany" gibt.

Weitere Informationen unter: www.game.de

(Redaktion)


 

 

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