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  • 13.04.2017, 10:31 Uhr
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  • Berlin
STIFTUNGEN & VEREINE

"Aktion Deutschland Hilft" fordert Schulterschluss für Millionen Menschen in Not - abseits unterschiedlicher Interessenlagen

Gestern hat Bundesaußenminister Gabriel hochrangige Vertreter deutscher und internationaler Hilfsorganisationen der Vereinten Nationen, der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung und von Nichtregierungsorganisationen sowie Vertreter von Partnerorganisationen zu dem "Berliner Humanitären Appell" nach Berlin eingeladen.

Seit Monaten haben internationale Hilfsorganisationen vor einer Eskalation der Hungerkrise gewarnt. Jetzt sind über 20 Millionen Menschen in Somalia, dem Südsudan, Kenia, Nigeria, Äthiopien und dem Jemen akut vom Hungertod bedroht - aus einer Krise ist eine der größten humanitären Katastrophen seit dem zweiten Weltkrieg geworden.

"Die Weltgemeinschaft darf nicht mehr wegsehen", sagt Bernd Pastors, Vorstandsvorsitzender von "Aktion Deutschland Hilft". Für das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen steht die humanitäre Hilfe für hungernde Menschen in Afrika und im Jemen an erster Stelle. "Wir müssen handeln. Jetzt! Das Ausmaß dieser Krise und das Leid von Millionen von Frauen, Männern und Kindern sind so groß: Unser Handeln muss von Menschlichkeit geleitet sein und nicht von politischen, institutionellen oder wirtschaftlichen Interessen, ansonsten ist diese Krise nicht zu bewältigen!", appelliert Pastors.

Am heutigen Mittwoch hat Bundesaußenminister Gabriel hochrangige Vertreter deutscher und internationaler Hilfsorganisationen der Vereinten Nationen, der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung und von Nichtregierungsorganisationen sowie Vertreter von Partnerorganisationen aus den betroffenen Region Afrikas zu dem "Berliner Humanitären Appell" nach Berlin eingeladen. Das Ziel der Veranstaltung: Auf die dramatische humanitäre Situation in den Krisenländern aufmerksam machen und Möglichkeiten für weitere Hilfsmaßnahmen diskutieren. "Aktion Deutschland Hilft" und Vertreter der Bündnisorganisationen haben sich an diesem wichtigen Austausch beteiligt. "Wir begrüßen die Initiative des Auswärtigen Amtes und das klare Signal von Bundeaußenminister Gabriel, dass wir nur gemeinsam und im nationalen sowie internationalen Schulterschluss diese historische Notlage von Millionen Menschen bewältigen können", sagt Manuela Roßbach, geschäftsführender Vorstand von "Aktion Deutschland Hilft" in Berlin.

Mit dem "Berliner humanitären Appell - Gemeinsam gegen Hungersnot" ruft das Auswärtige Amt dazu auf, dass Geber und humanitäre Partner jetzt gemeinsam und schnell handeln, die humanitäre Hilfe auszuweiten, den humanitären Zugang zu betroffenen Menschen zu gewähren, das politische Engagement zur Bewältigung aktueller und Vermeidung zukünftiger Krisen zu stärken und mehr zu tun, um fragile Regionen zu stabilisieren.

"Den im Appell formulierten Forderungen müssen jetzt schnell Taten folgen. Aber das Leid der Menschen und der Bedarf an Hilfe in Afrika sind zu groß, als dass nur einzelne gesellschaftliche Gruppen sie bewältigen könnten. Nichtregierungsorganisationen, Regierungen, Vertreter aus der Wirtschaft und die Zivilgesellschaft: Wir alle müssen jetzt an einem Strang ziehen, um den Menschen zu helfen", so Roßbach.

"Aktion Deutschland Hilft" ruft zu Spenden für die Not leidenden Menschen in Afrika und im Jemen auf:
Stichwort "Hunger in Afrika" / Stichwort "Hunger Jemen" 
IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (Bank für Sozialwirtschaft) 
Spendenhotline: 0900 55 102030 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz, 
Mobilfunk höher) 
Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 81190 senden 
(10 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, 9,83 EUR davon gehen direkt an 
Aktion Deutschland Hilft) 
Online spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de 

Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.: "Aktion Deutschland Hilft" ist das 2001 gegründete Bündnis von deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Hilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit weiter zu optimieren. Unter einem gemeinsamen Spendenkonto bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln ruft das - dem Deutschen Spendenrat angehörige - Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im Katastrophenfall auf. www.aktion-deutschland-hilft.de

(Redaktion)


 

 

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