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Öffentlicher Dienst Berlin

Streiks im öffentlichen Dienst werden ab heute ausgeweitet

Berliner müssen sich ab heute auf erhebliche Einschränkungen bei den öffentlichen Dienstleistungen einstellen. Hintergrund ist die Verschärfung der Streiks durch ver.di, GdP, IG BAU und GEW, wie Gewerkschaftssprecher ankündigten.

Von heute bis Donnerstag sind wegen des Tarifkonflikts die Beschäftigten im gesamten Landesdienst, in allen Bezirksämtern und Senatsverwaltungen, in den Kita-Eigenbetrieben und Schulhorten, in den Landesbetrieben, bei der Polizei und allen anderen Dienststellen zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

Ebenfalls streiken werden Gewerkschaftsangaben zufolge die Lehrkräfte in den Schulen. Ihren Forderungen Nachdruck verleihen wollen die Streikenden auf mehreren Kundgebungen, unter anderem heute am Rathaus Schöneberg und am Donnerstag vor dem Roten Rathaus.

Die Gewerkschaften verlangen vom Senat eine Lohnerhöhung von 2,9 Prozent sowie drei Einmalzahlungen von insgesamt 900 Euro. Nachdem die Gewerkschaften die Gespräche Mitte Juli für gescheitert erklärt hatten, beschloss der Senat, dass die Landesbeschäftigten für dieses und nächstes Jahr Einmalzahlungen in Höhe von jeweils 300 Euro erhalten.

(Redaktion)


 


 

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