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Studie

Strompreisexplosion in Deutschland

Der Strompreis in Deutschland liegt, laut McKinsey, 32 Prozent über dem EU-Durchschnitt. Kritik an der Bundesregierung. Energiepolitische Ziele kaum umgesetzt.

Die Beratungsgesellschaft McKinsey bringt vierteljährlich eine Studie mit dem Namen "Energiewende-Index" heraus. In dem letzten Bericht betont McKinsey, dass nur fünf der fünfzehn energiepolitischen Ziele der Bundesregierung erreicht werden konnten. Positiv beurteilen sie den Zubau von Ökostrom-Anlagen, insbesondere der Fotovoltaik. Auch die Arbeitsplätze im Bereich erneuerbarer Energien hätten sich gut entwickelt.

Die Versorgungssicherheit sei durch den ökologischen Umbau jedoch unsicher geworden, so die Studie. Die Kosten für Netzeingriffe erhöhten sich um das Dreifache. Auch das im vergangenen Jahr von der Bundesregierung ausgegebene Ziel von 3,6 Cent pro Kilowattstunde stabilisierten EEG-Umlage, wurde deutlich verfehlt. Stattdessen ist der Preis auf 5,3 Cent pro Kilowattstunde gestiegen. Der weitere Ausbau von Fotovoltaik und Offshore-Wind wird zu weiteren Preiserhöhungen führen, so McKinsey. Die Strompreis-Erhöhungen im Jahr 2013 würden die deutschen Haushalte um weitere 95 Euro pro Jahr belasten.

McKinsey ist eine in 52 Ländern vertretene Unternehmens- und Strategieberatung, die im Jahr 2010 weltweit rund 9.000 Berater beschäftigt hat. Das Beratungsunternehmen berät über zwei Drittel der 1.000 größten amerikanischen und die Mehrzahl der im DAX vertretenen deutschen Unternehmen.

(MV)


 


 

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