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Studie zur Zeitumstellung

Zeitumstellung: Deutsche und insbesondere die Hauptstädter nutzen "geschenkte" Stunde nicht

Der führende Produzent von Connected Health hat in einer Studie über 1000 anonymisierte Datensätzen ihrer Pulse-Nutzer ausgewertet. Fazit: die Deutschen - und insbesodnere auch die Berliner - nutzen diese nicht.

"Den Berlinern geht die Sommerzeit auf den Zeiger", schreibt der Berliner Kurier. Und auch andere Umfragen der Berliner Medien beweisen: die Haupstädter wollen lieber länger schlafen. Doch das nützt wenig. Denn am heutigen Sonntag, dem 26. Oktober 2014 endet die Sommerzeit und die Winterzeit beginnt. In Berlin und in ganz Deutschland: verblindlich. In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden somit überall alle Uhren von drei auf zwei Uhr zurückgestellt. Anders als bei der Umstellung im Frühjahr bekommen wir im Herbst 60 Minuten geschenkt. Das bedeutet: eine Stunde morgens länger schlafen oder abends einfach später ins Bett gehen. Withings (http://www.withings.com/de/), der Vorreiter der Connected Health Bewegung, hat in einer Studie über 1000 anonymisierte Datensätzen ihrer Pulse-Nutzer ausgewertet und festgestellt, dass die gewonnene Stunde nicht für mehr Schlaf genutzt wird. Die Daten wurden bei der Umstellung auf die Winterzeit im Jahr 2013 erhoben. 

Für die meisten ist der Wechsel zur Winterzeit eindeutig angenehmer als das Einläuten der Sommerzeit und das damit verbundene Vorstellen der Uhren. Die Stunde, die den Menschen im März "gestohlen" wird, beeinträchtigt den Biorhythmus deutlich stärker und führt bei vielen zu ähnlichen Symptomen wie denen eines Jetlags, der erst nach einigen Tagen oder sogar Monaten überwunden ist. Außerdem kommt das Gefühl dazu, dass einige sich um eine Stunde Schlaf betrogen fühlen.Das ist dieses Wochenende nicht der Fall. Rein theoretisch kann eine Stunde länger geschlafen oder ein 25-stündiger Sonntag genossen werden. Doch wie Withings jetzt herausfand, nutzt eben kaum jemand die ihm geschenkte eine Stunde. Vielmehr teilen wir diese genau in 25 Minuten mehr Schlaf und 35 Minuten mehr Zeit für Sonntagsaktivitäten auf.

Die Zeitumstellung hat einen Einfluss auf das Schlafverhalten während der Nacht von Samstag auf Sonntag, denn während dieser Nacht wird mit durchschnittlich 8 Stunden und 2 Minuten ganze 25 Minuten länger im Bett geblieben. Doch bereits einen Tag später verfallen wir in unseren üblichen Schlafrythmus und schlafen wieder durchschnittlich 7,37 Stunden.Auch die "Zu-Bett-Geh-Zeit" wird durch die Zeitumstellung nur unwesentlich beeinflusst. Die Deutschen gehen ungefähr um die gleiche Zeit ins Bett, wie vor der Zeitumstellung, obwohl sie eine Stunde länger aufbleiben könnten.Tatsache ist: Die Umstellung auf die Sommerzeit und den Verlust der einen Stunde empfinden wir als Qual. Trotzdem holen wir uns diese eine Stunde bei der Umstellung auf die Winterzeit nicht gänzlich zurück. Auf diese Weise bestehlen wir uns jedes Jahr aufs Neue um ein wenig Schlaf.

Über Withings: Withings ist der führende Produzent der Connected Health Bewegung. Gegründet von den Visionären Cédric Hutchings und Eric Carreel, bietet Withings mit seinen hochwertigen Produkten und Dienstleistungen den Menschen die Möglichkeit, ihre Werte nachzuverfolgen, um ein höheres Wohlbefinden und langfristig eine bessere Gesundheit zu erreichen. Einwandfrei gestaltet und einfach zu bedienen: Die Geräte passen sich nahtlos jedem Lebensstil an und werden schnell zu einem zentralen Teil der täglichen Routine. Seit 2009 entwickelt Withings ein Ökosystem miteinander verbundener Werkzeuge für die Gesundheit. Weitere Informationen über Withings auf www.withings.com. (Quelle: news aktuell / Withings Presse).

Andreas Carnojohn

(Redaktion)


 


 

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