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  • 09.11.2016, 14:22 Uhr
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  • Berlin
TASPO AWARDS / HAYMARKET

Taspo Awards 2016: Die kreativsten Ideen und innovativsten Menschen im deutschen Gartenbau ausgezeichnet

Bereits zum elften Mal verlieh die Gartenbau-Fachzeitung Taspo soeben in Berlin die Preise dieses Branchenwettbewerbs. Gleich zwei junge Nachwuchskräfte von der Beuth Hochschule für Technik in Berlin und von der Humboldt Universität Berlin erhielten einen finanziellen Zuschuss.

Damit würdigt sie die Leistungen von Unternehmen und Menschen im Gartenbau und in der Floristik. Mehr als 450 Gäste aus der Grünen Branche feierten im Rahmen einer glanzvollen Gala. Durch den Abend führte Inka Bause. Vergeben wurden Awards in den Rubriken Produkte, Fokus Kunde, Marketing, Innovation&Service sowie Management. Gesucht waren unter anderem der Pflanzenproduzent des Jahres, der GartenDesigner des Jahres, die Gärtnerei und der Florist des Jahres, die Geschäftsidee des Jahres, das beste Konzept rund um Ausbildung und Mitarbeiterführung, das innovativste Produkt sowie der Local Hero mit der besten regionalen Verankerung.

Iris Anger, Leiterin der Gesamtredaktion aller grünen Titel im Hause Haymarket Deutschland und Vorsitzende der 25-köpfigen Jury: "Zum ersten Mal haben wir die Kategorie Innovativstes Produkt zur Auswahl gestellt und gleich eine ungeheure Resonanz erfahren. 18 Neuerungen für den grünen Markt wurden hier eingereicht. Sie reichten vom batteriegetriebenen Multifunktionslader über Einweggeschirr aus Laubblättern bis hin zu LEDs, bei denen sich jede einzelne Farbe steuern lässt. Das Rennen für sich entschieden hat letztendlich dann aber das Zahnstangengetriebe mit zweigeteiltem Ritzel von Lock Antriebstechnik aus Ertingen. Solche Getriebe öffnen und schließen die Lüftungsklappen in Gewächshäusern. Ein zweigeteiltes Ritzel erleichtert Einbau und Reparatur und spart damit dem Gärtner Kosten."

Zum "Unternehmer des Jahres" kürte die Jury erstmals einen Garten- und Landschaftsbauer, nämlich Peter Knappmann aus Essen. Der 55-jährige Gärtnermeister übernahm den Viermann-Betrieb 1982 von seinem plötzlich verstorbenen Vater. Heute zählt er mit 80 Mitarbeitern zu den größten und leistungsstärksten Garten- und Landschaftsbauunternehmen in Nordrhein-Westfalen. Sein Erfolg liegt in seinem klaren Konzept: Er bedient nicht das Segment des Privatgartens, sondern fokussiert auf grüne Landschaftsbauprojekte. Darüber hinaus engagiert er sich in der integrativen Beschäftigung von behinderten Menschen, besticht durch eine gelebte Mitarbeiterorientierung und war mit die treibende Kraft bei der Fusion der beiden GaLaBau-Landesverbände Rheinland und Westfalen.

Schon seit Jahren engagiert sich die Taspo für die Förderung junger Nachwuchswissenschaftler im Gartenbau. Gleich zwei junge Nachwuchskräfte - die Doktorandin Stefanie Preuß von der Beuth Hochschule für Technik in Berlin und die Doktorandin Vanessa Hörmann von der Humboldt Universität ebenfalls in Berlin - erhielten deshalb einen finanziellen Zuschuss in Höhe von insgesamt 4.000 Euro von der TASPO Stiftung überreicht. Preuß beschäftigt sich in ihrer Forschungsarbeit mit der Entwicklung eines Systems zum biologischen Pflanzenschutzmanagement zur Sicherstellung einer hohen Pflanzenqualität in der Produktionskette von Gehölzen im urbanen Raum. Hörmann bearbeitet die Biofiltration verschiedener in Innenräumen vorkommender Luftschadstoffe durch ausgewählte Zimmerpflanzen und in einem neu entwickelten vertikalen Begrünungssystem.

Alle Gewinner, Fotos und weitere Informationen findet man unter www.taspoawards.de

(Redaktion)


 

 

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