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  • 14.02.2017, 04:26 Uhr
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  • Bielefeld
TEIL 22: Fachwissen Personalentwicklung

Vertrauen als Führungskompetenz in einer veränderten Arbeitswelt

Teil 22 unserer Serie rund um das Thema Personalentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Management-Entwicklung (ime) aus Bielefeld erläutert, wie wichtig Vertrauen als Führungskompetenz ist.

In Diskussionen der New-Work-Bewegung und mittlerweile auch in der Management- und Führungsliteratur wird oft ein Argument angeführt, das einen Wettbewerbsvorteil verspricht: Vertrauen schafft wirtschaftlichen Erfolg.

Im Allgemeinen wird diese These durch folgende Behauptungen gestützt. Führungskräfte, die ihren Mitarbeitern vertrauen,

  • sparen Kosten, weil sie auf Kontrolle verzichten können.
  • erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit, weil Prozesse effektiver und effizienter gestaltet sind.
  • gestalten ein motivierendes Umfeld und spornen zu Bestleistungen an.
  • schaffen ein attraktives Arbeitsklima.

Menschen, die in ihrem Arbeitsumfeld selbstständig und eigenverantwortlich handeln können, sind motiviert, kreativ und innovativ. Als Führungskraft sind Sie daran interessiert, dass alle Mitarbeiter ihre beste Leistung abrufen können. Wie können Sie das ermöglichen und eine Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit schaffen?

Ganz oder gar nicht

Es gibt kein halbes Vertrauen. Wenn Sie die Zügel nur halb loslassen, Verantwortung nur halb delegieren oder nur halben Einsatz fordern, kann auf Seiten der Mitarbeiter kein echtes Verantwortungsgefühl entstehen.

Blindes Vertrauen

Nehmen Sie sich die Zeit und beobachten Sie Ihre Mitarbeiter. Arbeiten Sie mit ihnen zusammen. Holen Sie sich die Gewissheit, dass sie sich den gleichen Zielen verpflichtet fühlen und vergleichbare Einstellungen und Werte haben.

Vertrauen braucht Gemeinsamkeiten

Ein vertrauensvoller Zusammenhalt von Individuen und Gruppen basiert auf gemeinsamen Werten und Zielen. Nutzen Sie Workshops, um sich immer wieder auf eine gemeinsame Basis zu verständigen.

Vertrauen im Rahmen von Zielvereinbarungen

Definieren Sie Rahmenbedingen, die erfüllt sein müssen, damit Unternehmensziele als erreicht gelten können. Vertrauen Sie darauf, dass Kollegen und Mitarbeiter ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen für das gemeinsame Ziel einsetzen. Kontrollieren Sie aber auch, ob das Ergebnis erreicht wird.

Vertrauen verlangt Konsequenz

Wenn sich herausstellt, dass Vertrauen an der falschen Stelle geschenkt wurde, wenn es missbraucht wird, dann muss konsequent und hart gehandelt werden. Es ist allemal besser, die Zusammenarbeit zu beenden, als eine durch Misstrauen belastete Beziehung zu pflegen.

Vertrauen braucht persönlichen Kontakt

Menschen, die einander vertrauen sollen, müssen Gelegenheit haben, sich kennen zu lernen. Schaffen Sie Angebote, in denen sowohl während als auch außerhalb der Arbeitszeit Kontakte aufgebaut und persönliche Beziehungen geknüpft werden können.

Vertrauen benötigt verlässliche Steuerung

Führung und Steuerung ist keine Aufgabe einer einzelnen Person. In einer Vertrauenskultur werden verschiedenen Führungs- und Steuerungsanforderungen definiert und Personen zugeordnet, die dafür Verantwortung übernehmen.

Institut für Management-Entwicklung (ime)

Das Institut für Management-Entwicklung (ime) berät, begleitet und unterstützt mittelständische und große Unternehmen in allen Fragen der Personalentwicklung innerhalb der beiden Geschäftsbereiche Offene Seminare und Inhouse-Leistungen. Die Kernkompetenz liegt dabei auf der Durchführung intensiver, praxisnaher und berufsrelevanter sowie methodenorientierter Weiterbildungen. Die Schwerpunkte des ime liegen in den Bereichen Führung, Management, Kommunikation und Methodenkompetenz, Persönlichkeitsentwicklung sowie Vertrieb.

Mehr Informationen unter www.ime-seminare.de.

(Redaktion)


 


 

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