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Krauss und ETN Aerospace

Triebwerkspezialisten schaffen im Verbund 15 neue Arbeitsplätze in Ludwigsfelde

Das luftfahrttechnische Unternehmen Krauss hat am Freitag in Ludwigsfelde eine neue Produktionshalle eingeweiht. In Kooperation mit der ETN Aerospace Production GmbH will Krauss dort Bauteile für die Triebwerkmontage bei Rolls-Royce in Dahlewitz herstellen. Bisher war Krauss vor allem auf die Instandhaltung von Triebwerkteilen spezialisiert. Mit der Betriebserweiterung und geplanten Entwicklungsprojekten sind nach Angaben des Unternehmens langfristig 15 neue Arbeitsplätze verbunden.

Der Kooperationspartner ETN aus Wildau ist ein etablierter Produzent der Luftfahrttechnik. Gemeinsam erfüllen die beiden Unternehmen die strengen Auflagen der Luftfahrtbehörden und von Rolls Royce für die Produktion von Triebwerkteilen. Damit wird das Unternehmensgespann Krauss/ETN der erste zugelassene Lieferant von Serienbauteilen für die Triebwerkindustrie in Brandenburg.

Dr. Steffen Kammradt, Geschäftsführer der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH, begrüßte das Verbundprojekt: „Die Kooperation von Krauss und ETN ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie mittelständische Unternehmen gemeinsam ihre Marktposition stärken. Die ZAB unterstützt solche Partnerschaften. Wir hoffen, dass dieses Beispiel in Brandenburg Schule macht.“

Gerd Lünsmann, Geschäftsführer der ETN, sagte: „Unsere Kunden in der Luftfahrt erwarten inzwischen, dass ihnen Komponenten einbaufertig angeliefert werden. Mit dem Know-How der Firma KRAUSS bei der Beschichtung von Oberflächen ist es nun möglich, Serienteile in Brandenburg zu produzieren. Gemeinsam können wir dadurch neue Märkte in der Luftfahrtindustrie erschließen.“

KRAUSS-Geschäftsführer Christian Bergner würdigte die Wirtschaftsförderung des Landes Brandenburg bei dem Projekt: „Hierbei haben uns insbesondere die ZAB und die ILB unterstützt. Wir werden zusammen mit ETN dafür sorgen, dass dieser Unternehmensverbund zu einer wichtigen Stütze der Luft- und Raumfahrtindustrie in der Region wird.“

Am künftigen Standort des Unternehmensverbundes soll auch geforscht und entwickelt werden. ETN plant, ein „Zentrum für innovative Automatisierung in der Triebwerkproduktion“ zu errichten. Leiter soll der anerkannte Luft- und Raumfahrttechnik-Wissenschaftler und ETN-Mitgesellschafter Prof. Dr. Günter Kappler werden. Auch dieses Vorhaben wird vom Land Brandenburg unterstützt.

(Redaktion)


 


 

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