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  • 29.12.2016, 14:31 Uhr
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  • Berlin
UMWELT / KLIMASCHUTZ

Gute Vorsätze fürs neue Jahr: Jeder fünfte Deutsche will laut einer Umfrage Energie sparen - auch viele Unternehmen sind dabei

Neues Jahr, neue Vorsätze. Pünktlich zum Jahreswechsel haben sich die Deutschen wieder einiges vorgenommen. Abnehmen und eine gesündere Ernährung stehen für 2017 ganz oben auf der Liste. Auch die deutschen Unternehmen machen mit beim Klimaschutz.

Immer wichtiger wird den Menschen jedoch auch ein bewussterer Umgang mit Energie: Fast jeder fünfte Deutsche plant im nächsten Jahr Energie zu sparen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie mit 2072 Befragten, die YouGov im Auftrag von E.ON durchgeführt hat. Zum Vergleich: Mit dem Rauchen aufhören wollen nur acht Prozent, weniger Autofahren sogar lediglich vier Prozent.

"Eine nachhaltige Energieversorgung rückt bei immer mehr Deutschen stärker in den Fokus", erklärt Robert Hienz, Geschäftsführer der E.ON Energie Deutschland. "Wir unterstützen unsere Kunden hierbei durch effizientere Heizungen, Solaranlagen und Stromspeicher, aber auch digitale Energielösungen".

Tatsächlich ist Energiesparen - im Gegensatz zum Verzicht aufs Auto - meist ohne Komfortverlust möglich. Wer auf LED statt Glühbirnen setzt oder im Winter stoßlüftet statt die Fenster kippt, kann bei den Beleuchtungs- und Heizungskosten viel Geld sparen. Darüber hinaus helfen auch digitalen Anwendungen wie beispielsweise der kostenfreie E.ON SmartCheck (https://smartcheck.eon.de), um den Stromverbrauch im Haushalt zu senken.

Auch die deutschen Unternehmen machen mit beim Klimaschutz. Eine aktuelle Trendstudie von E.ON zeigt, dass ein Großteil der Unternehmen das Thema Energiesparen ernst nimmt. Rund 75 Prozent der befragten Geschäftsführer gaben an, dass sie in den vergangenen drei Jahren in den Klimaschutz investiert haben.

Wichtigste Maßnahmen für jedes zweite Unternehmen waren die Sanierung von Heizungen und der Einbau effizienterer Beleuchtungen. Gut jedes dritte Unternehmen hat seine Produktionsprozesse optimiert. Ebenso viele Firmen haben ihre Gebäude gedämmt. "Energie und Klimaschutz haben einen festen Platz auf der Agenda deutscher Unternehmen", bestätigt Heinz Rosenbaum, Geschäftsführer E.ON Energie Deutschland. "Es gibt aber noch erhebliches Verbesserungspotenzial, insbesondere in den Bereichen Eigenerzeugung und Speicher."

Weitere Ergebnisse der Trendstudie: Immer mehr Unternehmen setzen auf eigene Kleinkraftwerke, um ihre Strom- und Heizkosten weiter zu senken. Im Mittelpunkt stehen dabei Blockheizkraftwerke, oft in Kombination mit Photovoltaik-, Solarthermie- oder kleineren Windkraftanlagen. Jeder zweite Geschäftsführer von Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro interessiert sich für diese Form der dezentralen Stromerzeugung. Je größer das Unternehmen, desto höher das Interesse am eigenen Kraftwerk.

Nur jedes vierte Unternehmen konnte keine Einsparpotenziale identifizieren oder ausschöpfen. Die befragten Geschäftsführer gaben als wesentliche Ursache zu hohe Investitionen an.

Mehr Informationen auf www.eon.de

(Redaktion)


 

 

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