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  • 06.07.2015, 09:44 Uhr
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  • Berlin
Unternehmensführung

Wenn Frauen gut führen, ziehen weitere mit

Wenn ihre weibliche CEO gut angesehen ist, verbleiben etwa 70 Prozent der befragten weiblichen Führungskräfte eher in ihren Unternehmen, männliche Führungskräften nur zu 54 Prozent. So lautet das Kernergebnis der neuen Untersuchung "The Female CEO Reputation Premium? Differences & Similarities" von Weber Shandwick und KRC Research.

Die Studie wurde aus den Resultaten der Studie "The CEO Reputation Premium: Gaining Advantage in the Engagement Era" vom März 2015 gewonnen. Insgesamt wurden 1750 Führungskräfte aus 19 Ländern in Nordamerika, Europa, Asia-Pacific und Lateinamerika befragt.

Insgesamt würden, so die Studie, nur nur 29 Prozent aller befragten Führungskräfte große Unternehmen leiten wollen. Besonders Frauen stehen einem Posten als CEO eher ablehnend gegenüber: nur 23 können sich einen Job vorstellen, 9 Prozent weniger als bei Männern. Wenn der CEO aber selbst weiblich ist, sind 6 Prozent mehr einem solchen Posten zugeneigt. "Diese Ergebnisse zeigen, dass wir mehr weibliche CEOs einstellen müssen, um die Gleichstellung der Geschlechter in Führungsetagen voranzutreiben", lautet das Fazit der Präsidentin von Weber Shandwickvon, Gail Heimann.

Weibliche CEO-Reputation

Wie die internationale Untesuchung zutage förderte, ist eine gute Reputation der Geschäftsführung grundlegend für den Marktwert eines Unternehmens. Sie hält jedoch eher weibliche Führungskräfte im Unternehmen als männliche. Noch stärker beeinflusst die Reputation der Leitungsebene eines Unternehmens weibliche Führungskräfte, wenn auch der Chef eine Frau ist. Für Männer ist das Geschlecht der Führung eher unwichtig.

Frauen mit Vorbildfunktion

Leslie Gaines-Ross, Chief Reputation Strategist bei Weber Shandwick, kommt zu dem Schluss, "dass das Geschlecht des CEOs unwesentlich ist, wenn es um das Ansehen eines Unternehmens und seinen Marktwert geht". 84 Prozent der befragten Frauen und immerhin 60 Prozent der Männer stimmen der Aussage zu, dass mehr weibliche CEOs in der Wirtschaft arbeiten sollten, und damit als Vorbilder und Mentoren der nächsten Generation zur Verfügung stehen können. Die Rolle einer Mentorin hilft demnach, Frauen in höhere Positionen zu besetzen und Diversität in den Unternehmen zu verankern.

Verantwortung der Unternehmen

Der Vorteile weiblicher CEOs können Unternehmen nur sicher sein, wenn sie attraktiv sind und an der Gleichstellung arbeiten, so Weber Shandwick. (Quelle: news aktuell) Weitere Informationen unter webershandwick.de.

(Redaktion)


 

 

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