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  • 21.07.2015, 10:19 Uhr
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UNTERNEHMERINNEN

VDU begrüßt das Nein zum Betreuungsgeld

Der Verband deutscher Unternehmerinnen zeigt sich erleichtert über die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes.

„Das Nein zum Betreuungsgeld beendet endlich eine der größten gesellschaftspolitischen Fehlinvestitionen der letzten Jahre“, so die Präsidentin des Verbandes deutscher Unternehmerinnen zu der heute entschiedenen Verfassungswidrigkeit der bundesgesetzlichen Regelung. „Das Betreuungsgeld ist und war nie zeitgemäß - nicht für die Kinder, denen damit Integration in unsere Gesellschaft verwehrt wird, nicht nur aus Sicht von Frauen, deren berufliche Entwicklung durch Familienpausen meist gebremst wird, sondern auch aus unternehmerischer Sicht. Es erscheint geradezu irrsinnig in Zeiten des Fachkräftemangels gut ausgebildete Fachkräfte vom Arbeitsmarkt fernzuhalten. Als Unternehmerinnen sind wir heute mehr denn je auf die jungen, qualifizierten Mütter angewiesen“, so Bschorr. „Wir freuen uns, dass die deutsche Familien- und Gleichstellungspolitik um einer ihrer größten Widersprüche ärmer geworden ist und sich nun auf einem aussichtsreichen Kurs befindet. Wir erwarten, dass die frei werdenden Mittel jetzt sinnvoll in den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung investiert werden.“

Der VdU ist der einzige deutsche Wirtschaftsverband, der branchenübergreifend die Interessen von Unternehmerinnen vertritt. Seit über 60 Jahren setzt sich der VdU für mehr weibliches Unternehmertum, mehr Frauen in Führungspositionen und bessere Bedingungen für Frauen in der Wirtschaft ein. Derzeit repräsentiert der VdU über 1.600 frauengeführte, insbesondere mittelständische Unternehmen aus Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistung. Die Mitglieder des VdU erwirtschaften zusammen einen Jahresumsatz von 85 Milliarden Euro und beschäftigen 500.000 Menschen.

Im VdU sind bundesweit 1.600 Unternehmerinnen in 16 Landesverbänden und 22 Regionalkreisen organisiert.

Die Unternehmerinnen des VdU erwirtschaften insgesamt einen jährlichen Umsatz von rund 85 Milliarden Euro und beschäftigen ca. 500.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Zahl der beruflich selbstständigen Frauen stieg in Deutschland stetig an und stellt sich 2005 wie folgt dar: Von den insgesamt 4.080.000 Selbstständigen in Deutschland sind 1.228.000 - also rund 30 Prozent Frauen. Mehrheitlich sind die selbstständigen Frauen im Bereich Dienstleistungen (763.000) tätig, gefolgt von Handel, Gastgewerbe und Verkehr(329.000), Produktion und Baugewerbe (94.000) sowie Land- und Forstwirtschaft (42.000). Darüber hinaus gibt es ca. 400.000 Freiberuflerinnen.

Durch die 16 Landesverbände, 22 Regionalkreise und die Geschäftsstelle in Berlin - mit ihrer strategischen Nähe zu BDI, BDA und DIHK im Hause der Deutschen Wirtschaft und in unmittelbarer Nähe zu den Bundesministerien für Familie , Senioren, Frauen und Jugend sowie Arbeit und Soziales - wird der Forderung nach Nähe zum Mitglied und konkreter Lobbyarbeit vor Ort Rechnung getragen. Unsere Mitglieder profitieren vom Verband u.a. durch die Vernetzung der Mitglieder untereinander, Information, der persönliche Austausch, monatliche Treffen in den Landesverbänden, die VdU-Card, oder auch die Unterstützung beim Auf- und Ausbau von Auslandsaktivitäten durch das VdU-International Team, um nur einiges zu nennen. Mehr Informationen auf der Verbands-Homepage http://www.vdu.de/verband

(Redaktion)


 

 

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