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Untersuchung der Stiftung Warentest

Die Deutsche Bahn weist Berichte der Stiftung Warentest zur Pünktlichkeit im Personenverkehr als irreführend zurück. Von den Testern wurden über einen begrenzten Zeitraum von etwas über 30 Tagen lediglich rund zehn Prozent der täglich verkehrenden Personenverkehrszüge untersucht.

Diese Stichprobe erlaube keine allgemein gültigen Rückschlüsse und sei somit nicht repräsentativ. Vielmehr läge die gesamte Pünktlichkeit im Personenverkehr im Jahr 2007 tatsächlich bei deutlich über 90 Prozent, das heißt neun von zehn Zügen erreichten pünktlich ihr Ziel. Bei den Anschlüssen wurden sogar mehr als 93 Prozent erreicht. Auch Behauptungen, wonach die Bahn nicht ausreichend über die Pünktlichkeit ihrer Züge informiere, entsprechen nicht den Tatsachen. Vielmehr stelle die Deutsche Bahn den Reisende umfassende Informationen über aktuelle Ankunfts- und Abfahrtszeiten zur Verfügung, beispielsweise über Internet oder Mobiltelefon. „Gerade im vergangenen, bauintensiven Jahr habe wir unsere Anstrengungen in Sachen Reisendeninformation deutlich erhöht, was erfreulicherweise auch von den Testern anerkannt wurde“, erklärt Dr. Volker Kefer, Vorstandsvorsitzender der DB Netz AG. Stiftung Warentest weise in ihrem Bericht zu Recht darauf hin, dass die Deutsche Bahn viel für die weitere Verbesserung der Pünktlichkeit unternimmt. Im Jahr 2007 wurden im Rahmen des Programms ProNetz so viele Baumaßnahmen umgesetzt wie noch nie und Präventionsmaßnahmen gesteigert, um die Verfügbarkeit des Schienennetzes weiter zu erhöhen. „Diese Anstrengungen haben sich ausgezahlt“, erläutert Dr. Volker Kefer. „Trotz zahlreicher Baumaßnahmen haben wir die Pünktlichkeit bis zum Jahresende leicht gesteigert und die Anzahl der Langsamfahrstellen im Streckennetz deutlich reduziert. Unser erfolgreiches Programm werden wir auch im Jahr 2008 unvermindert fortsetzen.“

Trotz aller Anstrengungen seien Störungen im Bahnbetrieb und damit Zugverspätungen nicht immer vermeidbar. Häufige Ursachen sind Witterungseinflüsse, technische Störungen oder auch externe Einflüsse. Gleichzeitig sei die Auslastung des Streckennetzes insbesondere auf den Hauptstrecken und großen Knoten durch die erfreulichen Verkehrszuwächse auf der Schiene deutlich gestiegen. Dies könne sich natürlich auch auf die Pünktlichkeit in großen Knotenbahnhöfen und entlang viel befahrener Strecken auswirken. Wie auch von Stiftung Warentest berichtet sind daher weitere Investitionen in den Ausbau des Schienennetzes dringend notwendig.

(Redaktion)


 


 

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