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Volksbegehren zum Braunkohlestopp

UVB warnt vor energiepolitischer Geisterfahrt

Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB) hat das heute gestartete Volksbegehren zum "Braunkohlestopp" scharf kritisiert. Brandenburg als Energieexportland darf sich nicht auf eine solche energiepolitische Geisterfahrt einlassen.

UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck sagte: "Was hier auf den Weg
gebracht wird, ist angesichts der wirtschafts- und standortpolitischen
Bedeutung der Braunkohle als Schlüsselbranche für das Land Brandenburg
schlicht unverantwortlich. Die Wirtschaft in Brandenburg ist auf eine
sichere und bezahlbare Energieversorgung angewiesen. Hierzu leistet die
subventionsfreie Braunkohle im Rahmen eines Energiemix - auch mit
Erneuerbaren Energien - einen unverzichtbaren Beitrag."

Dem Ziel des Volksbegehrens, keine neuen Tagebaue mehr zuzulassen und bis  zum Jahr 2050 den Braunkohleabbau vollständig einzustellen, erteilte die UVB eine klare Absage.

Amsinck erklärte dazu: "Sollte dieser Plan am Ende umgesetzt werden, wären
Investitionen und Tausende von Arbeitsplätzen in der Energiewirtschaft wie
auch bei industriellen Zulieferern in der Lausitz gefährdet. Die
Initiatoren des Volksbegehrens betreiben ein gefährliches Spiel, dessen
negative Folgen sie selbst nicht zu tragen brauchen. Damit wird die
Intension von Volksbegehren konterkariert."

(Redaktion)


 


 

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