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Verbraucherpreisindex Berlin

Verbraucherpreise in Berlin gesunken

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex in Berlin von Juli 2009 bis August 2009 um 0,1 Prozent auf einen Indexstand von 106,7 (Basis 2005 ≙ 100) gestiegen. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat August 2008 betrug –0,2 Prozent.

Im August 2009 wurde die kurzfristige Entwicklung der Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat durch Preiserhöhungen bei Mineralölprodukten bestimmt. Für Heizöl und Kraftstoffe mussten die Verbraucher 7,7 bzw. 3,5 Prozent mehr bezahlen als im Juli 2009. Auch die Preise für Bekleidung sind im Vergleich zum Vormonat wieder um 1,0 Prozent angestiegen.

Verbraucherfreundlich entwickelten sich binnen Monatsfrist insbesondere die Preise für Beherbergungsdienstleistungen (–2,3 Prozent) und Nahrungsmittel (–0,9 Prozent). Die Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln wurde insbesondere durch Preisreduzierungen bei einigen Obst- und Gemüsesorten hervorgerufen. Deutlich günstiger
wurden insbesondere Weintrauben (–19,9 Prozent), Birnen (–11,6 Prozent), Zucchini oder Auberginen (–16,3 Prozent), Möhren (–14,0 Prozent), Zwiebeln (–13,5 Prozent), Pilze (–9,5 Prozent) und Kartoffeln (–9,4 Prozent).

Im Jahresvergleich sind die Verbraucherpreise auch im August 2009 gesunken. Allerdings hat sich der Rückgang der jährlichen Veränderungsrate mit –0,2 Prozent abgeschwächt (Juli 2009: –0,7 Prozent). Maßgeblich bestimmt wurde die jährliche Veränderung durch die Preisentwicklung bei Mineralölprodukten. Trotz der Preiserhöhungen gegenüber Juli 2009 lagen die Preise für Heizöl und Kraftstoffe weit unter denen aus dem Vorjahr (–34,9 bzw. –8,9 Prozent). Des Weiteren ist der zunehmende Preisrückgang bei Nahrungsmitteln (–2,0 Prozent) eine wesentliche Ursache für die niedrige Veränderungsrate. Deutlich billiger als vor einem Jahr waren vor allem Speisefette und -öle (–9,4 Prozent), Molkereiprodukte und Eier (–7,8 Prozent), Gemüse (–6,1 Prozent) und Obst (–5,0 Prozent). Auch der merkliche Rückgang der Preise für Bekleidung (–4,8 Prozent) schlägt sich in der Gesamtentwicklung nieder. Spürbar teurer gegenüber August 2008 waren dagegen nach wie vor Tabakwaren (+5,2 Prozent), Pauschalreisen (+5,1 Prozent), Dienstleistungen sozialer Einrichtungen
(+4,1 Prozent), Zeitungen, Bücher und Schreibwaren (+3,4 Prozent) sowie Wohnungsnebenkosten (+2,7 Prozent). Darüber hinaus wird bei Süßwaren (+0,4 Prozent) bereits seit einigen Monaten ein deutlicher Preisanstieg bei Honig (+19,4 Prozent) beobachtet.

(Redaktion)


 


 

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