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Verbraucherpreisindex

Verbraucherpreisindex stieg in Berlin um 0,9 Prozent

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, stieg der Verbraucherpreisindex in Berlin von Januar 2009 bis Februar 2009 um 0,4 Prozent auf einen Indexstand von 106,4 (Basis 2005 ≙ 100). Die Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat Februar 2008 betrug +0,9 Prozent.

Der Anstieg des Verbraucherpreisindex von Januar 2009 bis Februar 2009 ist vor allem auf Preiserhöhungen bei Miete für Ferienwohnungen (+12,6 Prozent), Pauschalreisen (+10,0 Prozent) und Preisrückgänge bei Haushaltsenergien (–2,6 Prozent) zurückzuführen. Für Nahrungsmittel waren im Februar 2009 insbesondere überdurchschnittlich stark gestiegene Gemüsepreise (+3,0 Prozent) kennzeichnend. Nettokaltmieten und Kraftstoffe waren ebenfalls teurer als im Januar 2009.

Die jährliche Veränderungsrate des Verbraucherpreisindex ist seit August 2008 stetig zurückgegangen und liegt seit November 2008 auf einem nahezu unveränderten Niveau (November 2008: +1,0 Prozent, Dezember 2008: +0,8 Prozent, Januar 2009: +0,8 Prozent). Ursache für die Jahresteuerungsrate von +0,9 Prozent im Februar 2009 war in erster Linie die Entwicklung der Energiepreise. Weiter gesunkene Heizöl- (–31,3 Prozent) und Kraftstoffpreise (–11,5 Prozent) wirkten dabei deutlichen Preiserhöhungen bei Zentralheizung und Fernwärme (+13,8 Prozent) sowie Gas und festen Brennstoffen (jeweils +9,3 Prozent) entgegen. Ohne Heizöl und Kraftstoffe hätte sich der Gesamtindex gegenüber Februar 2008 um +1,8 Prozent erhöht.

(Redaktion)


 


 

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