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  • 26.05.2016, 11:50 Uhr
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VERGLEICH.ORG / BAUMARKT

Hornbach gewinnt im Baumarkt-Preisvergleich

Heimwerken ist bei den Deutschen im Dauer-Trend. Das Angebot ist groß. Daher hat Vergleich.org fünf Berliner Filialen der großen Baumarktketten Obi, Hellweg, Hornbach, Bauhaus und toom getestet und ermittelt, welcher Deutschlands günstigster Baumarkt ist.

Heimwerken und Do-it-Yourself steht nach wie vor hoch im Kurs hier in Deutschland. Rund 80 % der Deutschen und auch viele Berliner greifen in ihrer Freizeit regelmäßig zu Hammer, Pinsel und Säge. Das benötigte Material hierzu findet man in den zahlreichen Baumärkten. Das Angebot dort ist groß, die Preisunterschiede und der Service ebenso. Doch in die Branche ist seit einiger Zeit Bewegung gekommen. Nach der Insolvenz von Praktiker und seinem Tochterunternehmen Max-Bahr erholte sich die Branche zwar wieder. Dies wirkte sich aber auf die deutsche Baumarkt-Landschaft aus. Denn die Kunden mussten nach Alternativen suchen und dabei auch auf die ehemaligen Konkurrenten ausweichen. Obi, Hellweg, Hornbach, Bauhaus und toom versuchten mit verschiedenen Strategien, neue Käufer anzulocken – natürlich auch mit günstigen Preisen und Sonderangeboten. Das Verbrauchermagazin Vergleich.org hat sich deshalb fünf Berliner Filialen der großen Baumarktketten vorgenommen und getestet, welcher Deutschlands günstigster Baumarkt ist.

Hornbach ist Sieger mit Einschränkungen beim Vergleich.org-Test

Die Tester von Vergleich.org haben die Baumärkte besucht und einen Warenkorb mit 30 Produkten verglichen: Werkzeug, Malerbedarf, Garten und Sanitärbereich - darunter sowohl gängige Marken, als auch Eigenmarkenprodukte. Die Produktkategorie entscheidet über die günstigen Angebote der jeweiligen Baumärkte. „Im Test fiel auf, dass sich die Märkte auch hinsichtlich der verschiedenen Produktkategorien unterscheiden“, erklärt Testleiter Christoph Weiß. „Hornbach punktet zwar beim Werkzeug und bei Gartenprodukten, muss sich aber in Sachen Malerbedarf und Sanitärbereich geschlagen geben - hier war das Angebot von Bauhaus jeweils günstiger.“  Somit gehen Maler und Klempner am Besten zu Bauhaus. Dafür sollte man Gartenprodukte allerdings nicht dort kaufen: Hier fehlten im Test günstige Alternativprodukte. „Kunden sollten sich am besten vor dem Einkauf überlegen, in welcher Produktkategorie sie kaufen möchten – denn danach richtet sich, welcher Markt der günstigste für sie ist. Wer nicht lange überlegen möchte, besucht am besten Hornbach. Wer eher Maler – oder Klempnerbedarf braucht, sollte Bauhaus aufsuchen“, sagt Christoph Weiß, der Baumarkt Experte von Vergleich.org

Das Ergebnis: Hornbach kann mit 277,41 Euro insgesamt das günstigste Angebot vorweisen und wird damit Testsieger. Dicht dahinter folgt von Bauhaus mit 280,41 Euro. toom war mit 318,12 €deutlich teurer – ein Aufpreis von 14,7 % gegenüber dem Testsieger. Auf dem letzten Platz landet Hellweg: 319,07 € standen am Ende auf der Rechnung - ganze 15 % mehr als bei Hornbach.

Markenprodukte sind online fast immer günstiger

Im Test wurden auch die Preise für drei gängige Markenprodukte verglichen: „Wir empfehlen, Preise für Markenprodukte zunächst online zu recherchieren – zum Beispiel mithilfe von Preisvergleichen wie idealo.de oder geizhals.de“, rät Baumarkt-Experte Christoph Weiß. „Oft sind die Markenprodukte bei Online-Anbietern günstiger als im Baumarkt“.  Weitere Informationen unter https://www.vergleich.org/guenstigster-baumarkt/

Worauf Kunden achten sollten – Tipps von Vergleich.org

Tipp 1: Nicht jede Baumarktkette ist deutschlandweit vertreten. Den Testsieger Hornbach gibt es 99-mal in Deutschland (Stand: November 2015) – außer in Mecklenburg-Vorpommern. Der Vergleich zeigt, dass es durchaus einen Unterschied macht, welchen Baumarkt man auf der Suche nach Heimwerker- oder Gartenbedarf ansteuert. Insgesamt hatte Hornbach die besten Preise, bezogen auf den gesamten Warenkorb. Auch Markenprodukte waren sehr günstig. Malerbedarf und Sanitär: besser bei Bauhaus  und Gartenbedarf besser bei Hellweg.

Tipp 2: Überlegen Sie sich vor dem Einkauf genau, welche Produkte Sie benötigen. Vergleichen Sie auch im Markt die angebotenen Produkte. Eigenmarken sind oft – wenn auch nicht immer – günstiger.

Tipp 3: Besonders bei Markenprodukten sollten die Kunden Preise vorab z.B. mithilfe des Internets zu vergleichen. Gerade bei kostenintensiveren Maschinen sind die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Märkten teilweise enorm. Man kann diese Produkte selbstverständlich auch bei verschiedenen Online-Shops bestellen – hier müssen Sie aber die anfallenden Versandkosten ggf. mit einberechnen. Zudem ist das Internet auch nicht immer günstiger als der Kauf vor Ort: Achten Sie auf Sonder- und Spezialangebote oder Aktionen der Märkte.

Tipp 4: Im Internet findet man leicht die gängigen Preise für Markenprodukte heraus. Orientieren Sie sich nicht bloß an der “Unverbindlichen Preisempfehlung” der Hersteller – diese ist ja gerade nicht verbindlich, sodass Händler beim Preis oft einen großen Spielraum haben.

(Redaktion)


 

 

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