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  • 16.01.2010, 12:31 Uhr
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  • Berlin
Charité und Vivantes

Konzept zur Zusammenarbeit von Charité und Vivantes erst im April

Die Entscheidung über die Neuordnung der Krankenhauskonzerne Charité und Vivantes verschiebt sich.

Nach einem Bericht des «Tagesspiegels» (Samstagausgabe) wird eine Arbeitsgruppe des Senats, die eigentlich im November 2009 einen Vorschlag machen sollte, wie Charité und Vivantes künftig kostensparend zusammenarbeiten können, ihr Konzept voraussichtlich erst im April vorlegen.

Die SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus ist dem Blatt zufolge nicht bereit, das Benjamin-Franklin-Klinikum anzutasten. Für die Schließung von Benjamin-Franklin als Charité-Standort gebe es nach Meinung des SPD-Abgeordneten Michael Arndt «keine Mehrheit in der Stadt und auch nicht in der Fraktion».

Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) will das Benjamin-Franklin-Krankenhaus als Teil des Universitätsklinikums Charité erhalten. Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) dagegen möchte das Benjamin-Franklin mit seinen 1000 Betten dem landeseigenen Krankenhausunternehmen Vivantes übergeben. Gleichzeitig soll das städtische Auguste-Viktoria-Krankenhaus (AVK) mit 500 Betten geschlossen werden.

(Redaktion)


 

 

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