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Localize – das Heimatfestival

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt: Localize – das Heimatfestival

Vom 22.-24.10.2008 wird die Stadt Potsdam um ein kulturelles Event bereichert. Studierende der Universität und der Fachhochschule Potsdam veranstalten in Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam das Kulturfestival Localize, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Thema Heimat in seiner Vielschichtigkeit neu zu beleuchten. Statt ferner, exotischer Erfahrungen und Orten soll der Blick auf die kleinen Sensationen des Alltags gerichtet werden.

Nicht nur gucken sondern mitmachen
Idee des multimedialen Projekts ist es, die Potsdamer nicht ausschließlich mit einem vorgegebenen Kulturprogramm zu berieseln, sondern aktiv in die Mitgestaltung einzubinden.
Somit richtet sich Localize nicht bloß an Kunst- und Kulturinteressierte, sondern genauso an Jung und Alt aus Potsdam, Berlin und Umgebung.

Zeig wer du bist – das Stadttagebuch
Interessierte können mit einer persönlichen Anekdote oder einer Geschichte aus dem Leben aktiv an der Entstehung eines kollektiven Stadttagebuchs mitwirken. Auf der Internetseite von Localize werden die verschiedenen Heimaterinnerungen zusammengetragen und in einer interaktiven Karte zusammengefügt. Am Ende entsteht ein buntes Patchwork aus persönlichen Erinnerungen, Anekdoten und Heimatgeschichten.

DOWNLOAD:
pdfProgramm localize (269kB)

Gemütlichkeit im Hauptbahnhof – der LivingRoom
Ab dem 14.10.2008 öffnet inmitten vorbeirauschender Passanten eine wohnliche Oase in den Einkauspassagen des Bahnhofs, die jeden einlädt einzukehren, zu verweilen und auf Entdeckungsreise zu gehen. Denn in der gemütlichen Atmosphäre des LivingRoom (dt. Wohnzimmer) lässt sich einiges erkunden. Neben einer dauerhaften Ausstellung finden an mehreren Tagen auch kreative Workshops und Bastelmittage für Kinder statt. Wer dies verpasst muss im LivingRoom jedoch nicht untätig zuschauen. Jedem wird die Möglichkeit gegeben sich kreativ an der Gestaltung des öffentlichen Wohnzimmers zu beteiligen.

Eine Potsdamer Villa bebt – der Höhepunkt in der Lindenstraße 15
Ab dem 22.10. steppt der Bär in der Lindenstraße 15. In einer leerstehenden, barocken Villa werden mehrere Künstler gleich das gesamte Haus in einen Ort verwandeln, der die kleinen Nichtigkeiten des Alltags zum funkeln bringt. Performances, Installationen oder ein Poetry Slam sollen den alten Mauern neues Leben einhauchen und zum Ort der Begegnung machen.

Homestories – das Event im Filmmuseum
Doch damit nicht genug; im Potsdamer Filmmuseum finden zwei weitere Veranstaltungen statt, die versuchen den Begriff Heimat neu zu verorten und eine neue Sicht auf unseren Alltag zu zeigen.
Bei Homestories werden ausgewählte Filme unseres Kurzfilmwettbewerbs zu sehen sein, darunter Dokumentationen, Spiel- und Animationsfilme. Natürlich steht auch hier das Thema Heimat auf dem Programm, aber neben Geschichten aus dem persönlichen Umfeld, wie Familie, Geburtsort und dem eigenen Heim, handeln die Filme auch von fremden Orten, Heimweh und neuen Formen des Heimatgefühls, die das moderne Nomadenleben unserer Gesellschaft hervorbringt.
Neben dem Kurzfilmwettbewerb werden während des Festivals eine große Auswahl nationaler und internationaler Filme gezeigt, die alle ihren eigenen Blick auf den Begriff Heimat haben.

Wem die Tage im Oktober zu trüb sind, der ist herzlich eingeladen sich mit auf die Suche nach den schillernden Seiten des Alltäglichen zu begeben.

(Redaktion)


 


 

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