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Studie barrierefreie Weiterbildung

Wege in die barrierefreie Weiterbildung für Berliner Frauen

Für behinderte und gesundheitlich eingeschränkte Frauen in Berlin fehlen adäquate Angebote der beruflichen Weiterbildung und entsprechende Beratungsangebote. Das ist das Fazit der heute vorgestellten Studie „Berufliche Weiterbildung für Frauen mit Behinderung in Berlin“. Sie wurde aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert und vom FrauenComputerZentrumBerlin e. V. durchgeführt.

Die Studie erfasst erstmalig im Land Berlin die Bedürfnisse und Bedarfe behinderter Frauen an beruflicher Beratung und Weiterbildung und vergleicht sie mit bestehenden Angeboten. Deutlich wird: Viele Frauen mit einer Behinderung oder gesundheitlichen Einschränkungen müssen oder wollen weiter berufstätig sein, können jedoch oft die erforderliche Weiterbildung nicht realisieren. Ein schwieriger Zugang zu Informationen, eine unzulängliche Beratung, Vorurteile und Stigmatisierungen, fehlende zielgruppenspezifische Angebote, ein eingeengtes Qualifikationsspektrum sowie bauliche und technische Barrieren hindern sie daran.

Deshalb gibt die Studie umfassende Handlungsempfehlungen für die institutionellen und freien Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung und für die Kostenträger von Bildungsmaßnahmen zur Optimierung sowie zum Ausbau vorhandener Angebote.

„Eine ermutigende Beratung und Berufswegentwicklung, die Verbesserung der Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Einrichtungen, attraktive und zielgruppenspezifische Bildungsangebote in zukunftsträchtigen Berufen, Teilzeitfortbildungen und flexible Lernarrangements halte ich für wirksame Maßnahmen, um mehr behinderten Frauen die Teilnahme an beruflicher Weiterbildung zu ermöglichen und damit ihre Teilhabe am Erwerbsleben zu verbessern“, meint die Staatssekretärin für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Almuth Nehring-Venus.

Nehring-Venus weiter: „Auch muss dringend die geschlechterdifferenzierte Datenlage zur Bildungs- und Erwerbsituation behinderter Menschen in der Berliner Statistik verbessert werden, um adäquate Strategien zur beruflichen Beratung und Weiterbildung behinderter Frauen entwickeln zu können.“

(Redaktion)


 


 

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