Sie sind hier: Startseite Berlin Lifestyle
Weitere Artikel
Geschenke/Rückgabe

Ungeliebte Geschenke werden meistens zurückgegeben

33 Prozent der Deutschen wollen Weihnachtsgeschenke, die ihnen nicht gefallen, in diesem Jahr beim Händler zurückgeben.

Das ergibt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Gerade online gekaufte Geschenke lassen sich in der Regel problemlos zurückgeben“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Ein Viertel der Bevölkerung will unattraktive Präsente dennoch behalten, 13 Prozent wollen sie weiterverschenken. „Wer ein ungeliebtes Geschenk nicht zurückgibt, kann es selbstverständlich auch selbst im Internet verkaufen oder versteigern“, so Scheer. Sechs Prozent der Bevölkerung wollen diese Möglichkeit nutzen, wenn ihnen ein Weihnachtsgeschenk nicht gefällt.

Mindestens 22 Millionen Deutsche kaufen in diesem Jahr Weihnachtsgeschenke im Internet. Im Hightech-Bereich sind Flachbild-Fernseher, Blu-Ray-Player, digitale Set-Top-Boxen, Tablet-PCs und Smartphones besonders gefragt.

Die wichtigsten Tipps des BITKOM für Rückgabe oder Auktionen im Web:

1. Frist einhalten

Ab dem Lieferdatum bleiben 14 Tage zur Rückgabe. In dieser Zeit kann der Besteller den Kaufvertrag widerrufen, wenn es der Beschenkte wünscht. Kommt die Ware aus anderen EU-Ländern, läuft die Frist mindestens eine Woche. In Deutschland müssen Händler ihre Kunden bei der Bestellung über das Widerrufsrecht informieren. Tun sie es nicht, verlängert sich die Frist. Es reicht, die Ware ohne Begründung zurückzuschicken. Ausgenommen vom Widerrufsrecht sind Musik, Videos und Software, wenn die Datenträger schon aus der versiegelten Hülle ausgepackt wurden. Weitere Ausnahmen gelten unter anderem für verderbliche Waren wie Schnittblumen.

2. Frankieren nicht vergessen

Die meisten Händler verlangen, dass die Rücksendung frankiert ist. Das Porto bekommt der Käufer erstattet, wenn der Artikel mehr als 40 Euro gekostet hat. Ausnahme: Ist die Ware noch nicht bezahlt, kann der Kunde auf den Portokosten sitzen bleiben. Wenn der Shop nicht nur ein Widerrufsrecht gewährt, sondern ein ausdrückliches „Rückgaberecht“, muss er immer die Kosten übernehmen. Tipp: Nicht am Porto sparen. Lieber ein versichertes Paket als ein unversichertes Päckchen – so lässt sich Ärger vermeiden, falls die Sendung nicht oder beschädigt beim Shop ankommt.

3. Schwere Waren abholen lassen

Einen großen Fernseher, ein Fahrrad oder Möbel muss niemand selbst zur Post tragen. Als Faustregel gilt: Was nicht als normales Paket kam, sondern mit der Spedition, kann der Käufer vom Händler abholen lassen. Tipp: Die Abholung schriftlich verlangen – am besten per Einschreiben. So gibt es kein Missverständnis, ob die Widerrufsfrist eingehalten wurde.

4. Kleingedrucktes lesen

In den Geschäftsbedingungen (AGB) der Händler steht oft mehr als die gesetzlichen Standards. So bieten einzelne Shops auch eine unfreie Rücksendung oder kostenlose Abholung an. Andere bitten um eine kurze Benachrichtigung per Mail vor der Rücksendung. Deshalb lohnt es sich, das Kleingedruckte in den Bestell-Unterlagen zu lesen – die Regelungen fallen nicht selten zum Vorteil der Kunden aus.


 


 

Händler
Beschenkte
Verkäufer
Deutsche
Ware
Widerrufsfrist
Rückgabe
Frist
Shop
Weihnachtsgeschenke
Rücksendung
Besteller
Tipp

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Händler" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: