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Weniger Insolvenzen in Berlin

Weniger Unternehmensinsolvenzen 2008 in Berlin

Im Jahr 2008 wurden in Berlin insgesamt 1 365 Insolvenzverfahren gegen Unternehmen registriert, das sind 4,4 Prozent weniger als 2007. Die voraussichtlichen Forderungen verdoppelten sich gegenüber dem Vorjahr auf 2 265 Mill. EUR, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt.

In den Berliner Amtsgerichten gelangten 904 der von Unternehmen beantragten Insolvenzverfahren zur Eröffnung. In 461 Fällen kam es zur Abweisung mangels Masse, da das Vermögen der Schuldner nicht ausreichte, um die Verfahrenskosten zu decken, ein Totalverlust für die Gläubiger.

Die meisten Unternehmenszusammenbrüche wurden im Wirtschaftsbereich „Handel“ mit 252 Fällen und 313,9 Mill. EUR Gläubigerforderungen (Anteil: 18,5 bzw. 13,9 Prozent) registriert. An zweiter Stelle lag das Baugewerbe, dort konnten 206 Firmen ihren Zahlungsverpflichtungen von 54,2 Mill. EUR (Anteil: 15,1 bzw. 2,4 Prozent) nicht mehr nachkommen. Gut die Hälfte der Unternehmensinsolvenzen hatten die Rechtsform Gesellschaften mit beschränkter Haftung (746 Unternehmen).

Die Pleiten von Jungunternehmen – unter acht Jahre am Markt – sanken gegenüber dem Vorjahr um 4,9 Prozent auf 776 Insolvenzen. Auch bei jungen Unternehmen, deren Gründung nicht länger als drei Jahre her ist, verringerte sich die Anzahl der Meldungen um 5,4 Prozent auf 406 Fälle.

(Redaktion)


 


 

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