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  • 15.05.2017, 10:58 Uhr
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WIRTSCHAFT

Gute Nachrichten aus Berlin: Video-Ident-Erfinder WebID will weitere 200 Mitarbeiter einstellen

Das Berliner Unternehmen verkündet die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Als Erfinder und Patentinhaber des Video-Ident-Verfahrens bietet WebID flächendeckend, internationale und rechtskonforme Online-Vertragsabschlüsse sowie Identifikationsprodukte an.

Bis zu 300 Beschäftigte soll WebID Solutions zur Jahresmitte beschäftigen. Das sind gute Nachrichten – nicht nur aus Berlin, sondern auch für die Stadt Solingen, weshalb Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Wirtschaftsförderer Frank Balkenhol am 03.05. im Rahmen einer Pressekonferenz, die Entwicklung der Stadt mit Franz Thomas Fürst, Co-CEO von WebID, eingehend besprochen haben. Oberbürgermeister Kurzbach befürwortet innovative Unternehmen und sieht vor allem die Digitalisierung der Stadt im Fokus: “Wir dürfen den Wandel nicht verschlafen“. Wegen der Nähe zu den Politikern residiert WebID Solutions in Berlin.

Impulsgeber WebID startet durch

Als Erfinder und Patentinhaber (Nr. 10 2013 108 713) des Video-Ident-Verfahrens bietet WebID flächendeckend, internationale und rechtskonforme Online-Vertragsabschlüsse sowie Identifikationsprodukte an."Wir sind kein Start-up mehr, sondern ein etabliertes Unternehmen im FinTech-Sektor", verdeutlicht Gründer und Geschäftsführer der WebID Franz Thomas Fürst in dem Termin. WebID führt täglich bis zu 5.000 Online-Verifikationen durch und arbeitet mit mehr als 100 Banken zusammen. Erforderlich für die Identifizierung bei WebID ist lediglich internetfähiges Device mit Kamera sowie ein Personalausweis oder Reisepass. Deren Gültigkeit und die Übereinstimmung mit dem Ausweisinhaber prüfen die Mitarbeiter von der Solinger Niederlassung aus via Bildschirm.

Nachfrage nach Video-Ident wächst gewaltig

WebID expandiert – und das in einem rasanten Tempo. Gründe hierfür gibt es viele. Im Besonderen trägt jedoch die Änderung des Paragraphen 111 des deutschen Telekommunikationsgesetzes dazu bei. Ab Juli 2017 sind demnach alle Diensteanbieter dazu verpflichtet, die Identität der Antragssteller rechtssicher zu überprüfen. Dies führt in der Konsequenz dazu, dass nun mit einer erheblich gesteigerten Nachfrage nach der bequemen Online-Lösung von WebID gerechnet wird. Denn der Markt für Prepaid-SIM-Karten ist groß: Laut Aussagen von Herrn Fürst werden jedes Jahr in Deutschland rund zwischen acht und neun Millionen Prepaid-Karten verkauft. Da das Online-Verfahren der WebID besonders bequem und nutzerfreundlich ist,erwartet das Unternehmen daher eineexorbitant steigende Nachfrage nach den Video-Ident.-Dienstleistungen. Oberbürgermeister Kurzbach befürwortet innovative Unternehmen und sieht vor allem die Digitalisierung der Stadt im Fokus: “Wir dürfen den Wandel nicht verschlafen“.

Mit Qualifikation zu mehr Sicherheit

Die Einstellungsvorrausetzungen sind klar definiert: ein Schulabschluss ist erforderlich, sehr gute Deutsch- und gute Englisch-Kenntnisse werden erwartet. Dazu wird PC-Erfahrung erwartet „und Freude an der Genauigkeit“, sagt Franz Thomas Fürst, Gründer und Geschäftsführer der WebID Solutions GmbH. Nicht nur die Identität der Antragssteller wird GwG-konform überprüft, sondern zugleich festgestellt, ob er maligne Absichten verfolgt. Anhand einer Liste mit 22 unterbewussten Verhaltensmustern wird etwa überprüft, ob der Antragsteller betrügerische oder terroristische Absichten hat. Das erforderliche Wissen der Betrugsprävention wird den Mitarbeitern der WebID in speziellen Schulungen – unter anderem auch durch Beamte des Bundeskriminalamtes - vermittelt. Mehr Informationen auf der WebID Homepage

(Redaktion)


 

 

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