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  • 20.07.2017, 10:36 Uhr
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WIRTSCHAFT / MEDIEN

Studie: Die audiovisuelle Medienwirtschaft stimuliert eine Bruttowertschöpfung von 67 Milliarden Euro in Deutschland

EU-Kommissar Günther H. Oettinger betont die Bedeutung der Branche für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland und Europa.

Die Audio- und audiovisuelle Medienwirtschaft in Deutschland steht für eine Bruttowertschöpfung von 66,9 Milliarden Euro und insgesamt rund 829.000 Beschäftigte. Damit generiert die Branche einen Anteil von 2,45 Prozent an der Bruttowertschöpfung und 1,93 Prozent an der Gesamtbeschäftigung in Deutschland. Das sind die zentralen Ergebnisse der Studie "Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Audio- und audiovisuellen Medien in Deutschland", die der Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT) heute in Berlin vorstellte und an EU-Kommissar Günther H. Oettinger überreichte. Die Studie im Auftrag des Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT) wurde von der IW Consult GmbH, einem Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, und der Economica GmbH, Wien, durchgeführt. Die beiden Forschungsinstitute haben darin erstmalig alle mit den Audio- und audiovisuellen Medien verbundenen Branchen und deren ökonomische Gesamteffekte erfasst (Datenbasis: 2015).

Dr. Anna Kleissner, Economica GmbH: "Die Audio- und audiovisuelle Medienwirtschaft wurde in der ökonomischen Bedeutung bisher stark unterschätzt. Das zeigt sich eindrucksvoll in den Ergebnissen unserer Impact-Analyse auf Basis des weltweit ersten Satellitenkontos Audio- und audiovisuelle Medien: Die Gesamtbranche steht für 2,45 Prozent der Bruttowertschöpfung und 1,93 Prozent der Gesamtbeschäftigung in Deutschland."

Der hohe gesamtwirtschaftliche Stellenwert der audiovisuellen Medienwirtschaft in Deutschland geht auf das vielfältige und stark nachgefragte Angebot audiovisueller Medieninhalte zurück. Allen voran Radio und Fernsehen, nach wie vor die beiden beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen. Berücksichtigt wurden hier sowohl private als auch öffentlich-rechtliche Angebote. Hinzu kommen Webradio und Web-TV, Audio- und Video-on-Demand sowie konvergente und interaktive Angebote wie Smart Radio, Smart TV und Videogames und natürlich auch Kino und Trägermedien. Die hohe Nachfrage nach audiovisuellen Medien stimuliert positive Effekte in vielen weiteren Branchen, etwa bei Inhalteproduzenten, in der Musik- und Sportwirtschaft, bei den Netzbetreibern und Geräteherstellern, im Handel, in der Werbewirtschaft und in vielen weiteren Branchen. In der Gesamtschau ergibt sich daraus eine sehr hohe volkswirtschaftliche Relevanz der Audio- und audiovisuellen Medien.

Der VPRT ist die Interessenvertretung der privaten Rundfunk- und Telemedienunternehmen mit Sitz in Berlin.

(Redaktion)


 

 

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