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  • 25.08.2017, 10:27 Uhr
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WIRTSCHAFT / MEDIZIN

High-Tech-Zähne aus Berlin

Allein in den Industrienationen wurden im vergangenen Jahr 16,7 Millionen einzelne Zähne entweder per Brücke oder Implantat ersetzt.

Allein in den Industrienationen wurden im vergangenen Jahr 16,7 Millionen einzelne Zähne entweder per Brücke oder Implantat ersetzt. Das dauerte bis dato lange und war nicht selten mit großen Schmerzen verbunden. Schraubimplantate sind kompliziert und erfordern meist mehrere chirurgische Eingriffe. Zahnbrücken hingegen haben den Nachteil, dass benachbarte, gesunde Zähne beschädigt werden. Mit dem Replicate System der NDI AG gibt es nun ein neues Verfahren, das diese Nachteile nicht mehr aufweist

Das Heureka-Erlebnis hatte NDI-Gründer Rüdger Rubbert auf dem Zahnarztstuhl: “Ich habe mich sehr über diese antiquierten Methoden geärgert und als gelernter Werkzeugmacher und Diplom-Ingenieur habe ich mich natürlich sofort gefragt, ob man das nicht besser im Sinne des Patienten lösen kann.” Anschließend machte sich Rubbert an die Arbeit und entwickelte das weltweit einzigartige Replicate Verfahren.

Patienten und Zahnärzte profitieren

Vom zu entfernenden Zahn und dem gesamten Kiefer werden 3D-Röntgen-Aufnahmen angefertigt, auf deren Basis eine 1-zu-1-Kopie mit modernster, computergesteuerter Fertigungstechnologie hergestellt wird.Der nachgebildete Zahn besteht im Bereich der Wurzel(n) aus Titan, das Aufbauteil ist aus Zirkonkeramik, beide Materialien sind spaltfrei miteinander verbunden. Die Titanwurzel weist kleine Vertiefungen auf, in die der Kieferknochen hineinwächst. Bohren entfällt, der Replicate Zahn wird in sein Bett (Zahnfach bzw. Alveole) implementiert und zum Schutz temporär mit einer Klebebrücke abgedeckt. Nach dem vier- bis sechsmonatigen Heilungsprozess wird das Provisorium durch eine herkömmliche Krone ersetzt. Fertig.

Nicht nur ist das Verfahren schonend für den Patienten – in über 95% der Fälle treten keinerlei Komplikationen auf –, auch muss der Zahnarzt weder teures Equipment anschaffen noch viel Zeit für eine herkömmliche Implantation in Kauf nehmen. Das ist Zeit, die er für andere Patienten hat, und jeder Zahnarzt, der Zähne ziehen kann, kann auch in den meisten Fällen den Replicate Zahn einsetzen”, so Rubbert, der gleichzeitig der allererste Patient war, bei dem das Verfahren zum Einsatz kam.  


 

 

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