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  • 22.01.2018, 10:13 Uhr
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WIRTSCHAFT / PREISVERLEIHUNG

Justus Haucap erhält Ordnungspolitischen Preis der Familienunternehmer in Berlin

Erstmalig hat der Wirtschaftsverband "Die Familienunternehmen" den mit 10.000 Euro dotierten "Ordnungspolitischen Preis" verliehen.

Eine Jury aus Unternehmern und Wissenschaftlern kürte gestern Abend Prof. Dr. Justus Haucap und seine Veröffentlichung "Deutschlands teurer Energie-Irrweg" zum Gewinner. Der Artikel erschien am 26. Juni 2017 in der Frankfurter  Allgemeinen Zeitung. Reinhold von Eben-Worlée: "Der Preisträger beschreibt in seiner Veröffentlichung auf den Punkt, welchen kostspieligen Irrweg sich Deutschland in der Energiepolitik leistet. Er zeigt überzeugend auf, dass trotz Subventionen von hunderten Milliarden Euro das Ziel der Energiewende - der Klimaschutz - verfehlt wird. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) als bisheriges zentrales Instrument widerspricht den ordnungspolitischen Grundsätzen einer Sozialen Marktwirtschaft in erheblichem Maße. Im globalen Wettbewerb schädigt diese teure, aber wirkungslose Energiepolitik den Standort Deutschland massiv."

Prof. Dr. Justus Haucap: "Ich freue mich über die Auszeichnung. Der Klimaschutz ist mir ein wichtiges Anliegen, umso mehr ärgere ich mich über die falsche Ausgestaltung der Energiewende durch die Politik. Ordnungspolitisches Denken ist nicht nur im Hinblick auf die aktuelle Energiepolitik dringender denn je."

Justus Haucap ist seit 2009 Professor für Volkswirtschaftslehre sowie seit 2015 Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Er ist Gründungsdirektor des Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE) und war von 2008 bis 2012 Vorsitzender der Monopolkommission. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Wettbewerb und Regulierung, insbesondere von infrastrukturbasierten Industrien wie Energie und Verkehr, sowie auf digitalen Märkten.

Reinhold von Eben-Worlée: "Die Politik steht immer wieder aufs Neue vor der Herausforderung, die richtige Balance zwischen staatlicher Regulierung und freiheitlichem wirtschaftlichen Handeln zu finden. Für Die Familienunternehmen  ist die Ordnungspolitik hierbei ein richtungsweisender Kompass."

Der "Ordnungspolitische Preis" wird für eine politökonomische Veröffentlichung verliehen, die eine politische Maßnahme aus jüngerer Vergangenheit hinsichtlich ihrer ordnungspolitischen Auswirkungen beschreibt und analysiert - unabhängig davon, ob die Maßnahme positive oder negative ordnungspolitische Effekte ausgelöst hat.

Zur Jury gehören Clemens Fuest, Präsident des ifo-Instituts, Paul-Bernhard Kallen, Vorstandsvorsitzender der Burda Media Holding, Hennig Vöpel, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts und für den Verband Die Familienunternehmen Präsident Reinhold von Eben-Worlée sowie Michael Moritz als Vorsitzender der ordnungspolitischen Kommission.

Die Familienunternehmen folgen als die politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Sie beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro. Mehr Informationen auf  www.familienunternehmer.eu | www.junge-unternehmer.eu

(Redaktion)


 

 

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