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  • 25.10.2017, 10:28 Uhr
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  • Berlin
WIRTSCHAFT

Privileg im Online-Monitoring: Wenn Firmenerwähnungen automatisch erkannt werden

Die großen Vorteile von Online-Monitoring-Tools sind die Zeitersparnis und die Qualität der Ergebnisse. Diesen Bedarf hat das Technologieunternehmen echobot erkannt und gehandelt.

Wir leben in einer Zeit, in der die gedruckte Nachricht schon fast zu den Urzeit-Relikten gehört. Neuigkeiten werden heute online gelesen und geteilt. Meinungen und Empfehlungen huschen durch die sozialen Netzwerke, dort informieren wir uns auch über Produkte oder Dienstleistungen.

Unternehmen sollten diese Entwicklung keineswegs auf die lange Bank schieben. Ist es nicht schon längst geschehen, sind sie gezwungen, im Web Ihre Fühler auszustrecken, um nichts zu verpassen. Nicht nur das Image der eigenen Firma kann aus dem Netz entnommen werden, sondern auch Wettbewerber und Entwicklungen am Markt können wichtige Informationen liefern. Als Unterstützung gibt es am Markt Monitoring-Lösungen, die den Suchaufwand stark reduzieren.

Solch ein Tool scannt das Internet automatisch nach relevanten Meldungen, sobald das individuelle Suchprofil eingerichtet ist. Das hört sich jedoch leichter an, als es ist. Unternehmen, wie Linde, Mars, Hermes und Otto wissen das. Mit einem einfachen Keyword ist es lange nicht getan. Denn dann wird Linde mit Fachartikeln über die Flora und Fauna Deutschlands konfrontiert, Mars erhält Raumfahrtgeschichten, Hermes Diskussionen über die griechische Mythologie und Otto zahlreiche Infos über Politiker, Sportler und den sprichwörtlichen „Otto-Normal-Verbraucher“. Wer Glück hat, findet in jedem 10. Suchtreffer einen wirklich passenden.

Moderne Monitoring-Lösungen bieten für solche Fälle die Möglichkeit, professionelle Suchprofile einzurichten. Diese beinhalten boolesche Operatoren, also logische Verknüpfungen von Suchworten, und Ausschlussbegriffe, die die Trefferliste so optimieren, dass wirklich nur relevante Ergebnisse enthalten sind. Das Problem hierbei: So ein optimiertes Suchprofil nimmt schnell immense Ausmaße an und verliert an Übersichtlichkeit.

Unter dem Dach der Künstlichen Intelligenz werden mittlerweile Verfahren entwickelt, die dieser Herausforderung entgegensteuern. Das Technologieunternehmen Echobot Media Technologies GmbH erforscht Methoden der Textanalyse, die Firmen automatisch aus Texten identifizieren, unabhängig davon, ob sie mit oder ohne Rechtsformzusatz genannt werden. Die Firma wird im entsprechenden Zusammenhang erkannt und das Ergebnis als relevant bewertet. Auch Firmen mit generischen Namen finden dann mit wenigen Klicks passende Meldungen.

Diese Methode ist insbesondere sinnvoll bei Unternehmensnamen, die

  •  häufiger vorkommen
  •  im üblichen Sprachgebrauch vorkommen
  •  gleichzeitig gebräuchliche (Familien-)Namen sind
  • Abkürzungen oder Sonderzeichen enthalten

Ein enormen Zeitvorsprung bringt diese Entwicklung in alle Anwendungsfälle, die mehrere Firmen beobachten. Statt für jede Firma ein gesondertes Suchprofil anzulegen und Schritt für Schritt zu optimieren, kann mit dem sogenannten „Firmenbasisprofil“ einfach die gewünschte Firma auf Knopfdruck ausgewählt und hinzugefügt werden. In wenigen Minuten ist so ein gesamtes Portfolio-Monitoring eingerichtet. Nicht nur die Zeitersparnis ist unschlagbar, sondern auch die Trefferqualität ist bemerkenswert. Zu jeder erkannten Firma wird mit einem Klick ein Firmenprofil aufgerufen, das eine Übersicht über die Stammdaten und Meldungen enthält. Obendrein sind für die Einrichtung der Suchprofile keine komplexen Kenntnisse der booleschen Algebra notwendig.

Wettbewerbsbeobachtung und Marktanalyse

Die Konkurrenz schläft nicht, ein wachsames Auge ist dauerhaft geboten. Eine einmalige Wettbewerbsanalyse reicht nicht aus. Entwickelt der Konkurrent ein neues Produkt oder geht eine wichtige Kooperation ein, sollte das nicht den Vorsprung oder gar die Marktführerschaft kosten. Deshalb ist hier eine schnelle Information unausweichlich. Auch für wachsende Firmen ist die Wettbewerbsbeobachtung einer der wichtigsten Motoren. Anhand dieser kann der richtige Weg immer wieder aufs Neue ausgelotet werden. Taucht ein neuer Wettbewerber auf, ist er mit dem modernen Firmenmonitoring schnell auf der Liste ergänzt.

Lieferantenmonitoring

Pressemitteilungen verraten brandaktuelle Entwicklungen eines Unternehmens. Solche Informationen über Lieferanten frühzeitig zu erhalten, kann im extremsten Fall die Existenz sichern. Man erfährt aber auch, wenn zum Beispiel neue Herstellungsverfahren entwickelt werden, neue Produkte verfügbar sind oder was sonst über den Lieferanten von Interesse ist. Sind die Kapazitäten im Unternehmen vorhanden, lohnt sich nicht nur eine Überwachung der eigenen Lieferkette, sondern des gesamten Lieferantenmarktes.

Risikomanagement

Negative Einflüsse und Risikofaktoren vorzeitig erkennen, um den Geschäftsbetrieb zu sichern: Monitoring kann eine hilfreiche Unterstützung und ein Frühwarnsystem sein. Um einen Imageschaden abwenden, ist die Online-Medienbeobachtung unumgänglich. Ebenso können frühzeitig Markt- und Umwelteinflüsse identifiziert werden, wie zum Beispiel aktuelle Gesetzesänderungen. Die qualitativen Informationen aus den Medien geben einen anderen Blickwinkel zur zahlenlastigen Bonitätsbewertung von Kunden und Lieferanten und erweitern den Horizont über die Grenzen von Risikomodellen hinaus.

Was in sozialen Netzwerken geschieht und durch die Medien geht, beinhaltet mehr verwertbare Informationen, als man vermuten mag. Es kommt nur darauf an, diese für das jeweilige Einsatzgebiet schnell und passend herauszufiltern.

(Redaktion)


 

 

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