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  • 11.04.2018, 15:00 Uhr
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  • Berlin
WIRTSCHAFT / TECHNOLOGIE

Elektrisierende Innovationen auf der IDTechEx Show in Berlin

Vom 11. Bis zum 12. April findet im Estrel Convention Center in Berlin, die IDTechEx Show statt. Die Konferenz über aufstrebende Technologien wird in den zwei Konferenztagen von rund 2500 Teilnehmer aus über 60 Ländern besucht.

Internationale Sprecher informieren in 250 Vorträgen über die Bereiche tragbare Technologien, gedruckte und flexible Elektronik, Sensoren, 3D Druck, das Internet der Dinge, Elektrofahrzeuge, Energiespeicher und Off Grid (autarke) Energie.

Die Konferenz wird von dem Unternehmen IDTechEx, bzw. Identification Technology Exchange, veranstaltet. Event Coordinator Christoph Wenschinek erklärt „Wir versuchen Unternehmen in aufstrebenden Technologiebereichen mit den Events eine Plattform zu bieten, potenzielle Kunden oder Partner zu finden.“ Ziel ist es das Potential aufstrebender Technologien zwischen Herstellung, Produktion, und Nachfrage zu vermitteln und gegenseitige Wünsche und Anforderungen auszutauschen. 

Neue Technologien in unterschiedlichsten Branchen – vom Drucken von Haut bis zu tragbaren Trainingsmessgeräten

Die vier Keynotes zum Auftakt der Veranstaltung zeigen aktuelle Trends und Entwicklungen technischer Produkte auf. Dabei wurden tragbare Technologien vom englischen Fußballverein Arsenal F.C vorgestellt und wie diese zur Verbesserung der Leistung der Spieler eingesetzt wird. Das Kosmetikunternehmen L’Oréal stellte Ergebnisse von Tests zum Drucken von Haut mit Bio- und 3D-Druckern vor. Auch der medizinische Bereich bleibt von neuen Technologien nicht unberührt. So zeigte ein Unternehmen eine Schlafmaske als technische Alternative, zur herkömmlichen Behandlung mit Spritzen für Patienten mit diabetische Retinopathie.

Der Fokus der Veranstaltung liegt einerseits auf der Elektronikbranche, wie tragbarer, gedruckter oder auch organischer Elektronik, andererseits auch auf der Nutzung und Beschaffung von Materialien, beispielsweise zur Energiespeicherung. Insgesamt ist eine große Bandbreite an verschiedener Branchen anwesend, die durch neue Technologien ihre Produkte testen und optimieren wollen. Kosmetik, Sport, Militär, Luftfahrt oder Medizin gehören unter anderem zu den dazu. „Der Sinn hinter dem Kongress ist, dass die großen Unternehmen der Industrie von allen verschiedenen Bereichen, sei es elektrische Fahrzeuge, gedruckte Elektronik oder der 3D-Druck, ihre Wünsche und Anforderungen an die Industrie weiterleiten, um ihre Produkte verbessern zu können“, erklärt Eventkoordinator Christoph Wenschinek.

Berlin als Technologie- und Start-up Hochburg

Im Gesamtvergleich mit deutschen Städten bot sich Berlin als „Technologiehochburg für den Bereich aufstrebende Technologien besonders an“, so Wenschinek. Die Möglichkeit diverse Universitäten oder Frauenhofer-Institute besuchen und in die Konferenz einbeziehen zu können sei außerdem vorteilhaft. Auch gehören die vielen Start-ups hier sowie renommierte in Berlin stationierte Technologie-Unternehmen zu den entscheidenden Standortfaktoren für die Konferenz in der Hauptstadt. Start-ups haben auf der zweitägigen Veranstaltung die Möglichkeit sich und ihre Produkte vorzustellen. „Die Technologie wird von unseren Analysten abgesegnet. Wenn sie als innovativ bestätigt ist wird entschieden, ob das Start-up umsonst hier ausstellen darf“, erklärt Wenschinek. In diesem Jahr gibt es den Launchpad Bereich, einem angelegten Areal, wo 20 bis 25 Unternehmen im frühen Stadium, ihre Produkte vorstellen. Diese reichen von dehnbarer Elektronik oder dehnbaren Displays bis zu elektrischen Fahrzeugen.

Auch im nächsten Jahr 2019 soll die IDTechEx Show vom 10. bis zum 11. April im Estrel Convention Center in Berlin stattfinden.

Nadine Krägeloh

(Redaktion)


 

 

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