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  • 09.05.2018, 10:00 Uhr
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  • Berlin
WIRTSCHAFT / UMWELT

Auf den Berliner Energietagen wird der Klimaschutz zum Innovationsmotor

Seit Montag laufen die Berliner Energietage im Ludwig Erhard Haus in der Hauptstadt. Bis zum heutigen Mittwoch wird über die Themen Energiewende, Energieeffizienz und Klimaschutz diskutiert.

Bereits zum 20. Mal informieren und diskutieren über 350 Referenten mit Fachleuten der Branche die Energie- und Klimawende in Deutschland und die aktuellen politischen Weichenstellungen. Während der drei Berliner Energietage werden um die 5000 Besucher erwartet. Zur Einführungsveranstaltung am Montag waren unter anderem Hauptveranstalter Jürgen Pöschk und Umwelt-Staatssekretär Stefan Tidow und die neue Bundesumweltministerin Svenja Schulze anwesend. Sie betonte: „Die Berliner Energietage sind eine wirklich gute Gelegenheit für mehr Tempo beim Klimaschutz zu werben. Ich weiß, dass ich hier bei Ihnen offene Türen einrenne, aber man muss auch ganz deutlich sagen in der Öffentlichkeit ist das noch nicht so angekommen.“ Schulze beschrieb dabei den Klimaschutz als Innovationsmotor und Innovationstreiber und das mit den großen Herausforderungen auch große Chancen verbunden sind: „Unser klares Ziel ist es Deutschland als Industriestandort zu erhalten und auch weiter zu stärken, dazu müssen viele Prozesse in energieintensiven Branchen erst noch entwickelt und erprobt werden, die haben wir heute oft noch nicht. Ich weiß aber dass viele in der Branche wirklich gute Ideen haben, sie wollen zu marktreifen Lösungen kommen, sie wollen Technologien umsetzen.“ Als Stütze möchte die Bundesregierung ein Förderprogramm auf den Weg bringen, was bei der Dekarbonisierung (Abbau der Nutzung fossiler Energieträger in der Energiewirtschaft) der Industrie hilft und technologische Innovationen voranzubringen. „Für uns sind Industriestandort und Klimaneutralität kein Widerspruch“, so die Bundesumweltministerin.

60 Einzelveranstaltungen bieten eine Austauschplattform für das Thema Energiewende

Zu den Mitveranstaltern der Energietage gehören das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Daneben sind Branchenvertreter wie der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) und der Verband kommunaler Unternehmen e.V. mit Sitz in Berlin, sowie Umweltorganisationen die Deutsche Umwelthilfe als auch Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer-Institut anwesend. Neben Energie- und Klimapolitik und der Wärme- und Kältewende gehören zu den Themenschwerpunkten des Programmes die Zukunftsfähigkeit von Gebäuden und Quartieren und die Digitalisierung. Parallel zum Kongress findet die Fachmesse Energie- Impulse statt auf der Innovationen und Dienstleistungen vorgestellt werden und gleichzeitig als Jobbörse für Umweltfachkräfte dient.

Nadine Krägeloh

(Redaktion)


 

 

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