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  • 18.04.2018, 13:41 Uhr
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  • Berlin
WIRTSCHAFT / UMWELT

Energiewende in der Stadt muss weiter Fahrt aufnehmen

Zum ersten Mal findet am 19. April in Berlin das Urban Energy Forum 2018 (UEF) statt, bei dem die wichtigsten Zukunftsfragen und Lösungen zum Thema Sektorkopplung im urbanen Raum diskutiert werden.

Das UEF ist ein offizielles Side Event des diesjährigen Berlin Energy Transition Dialogue und wird organisiert vom Berlin-Brandenburg Energy-Network e.V. (BEN) mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Der Berliner Wirtschaftsstaatssekretär Christian Rickerts eröffnet die Veranstaltung. Parallel zum Forum in Berlin wird auch in Shanghai (China) das Thema nachhaltige Wirtschaftsentwicklung in Metropolen auf einem vom BEN organisierten Wirtschaftsforum diskutiert.

Premiere für das Urban Energy Forum in Berlin und das Wirtschaftsforum in Shanghai

Wirtschaftsstaatssekretär Christian Rickerts, der das Urban Energy Forum in Berlin eröffnen wird, unterstreicht: „Berlin ist ´Smart Energy City´" mit Vorbildwirkung. Gerade durch die hohe Digitalisierungskompetenz und Innovationsbereitschaft bringt Berlin intelligente Lastflexibilisierung und urbane Sektorkopplung entscheidend voran. So leistet Berlin national wie international einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende. Ich freue mich, dass das Urban Energy Forum die spezifische Rolle der Städte fokussiert. Strom, Gas, Wärme und Verkehr liegen nirgendwo dichter beieinander als in den Städten. Die Kopplung dieser Sektoren ist der Schlüssel für ein auf Erneuerbaren basierendes urbanes Energiesystem.“ Über 120 Teilnehmer aus 27 Ländern werden beim der Veranstaltung dabei sein. Auf dem Podium sind Vertreter von Unternehmen wie Alliander, chargeIT Mobility, Electrochaea, Greenpeace Energy, inno2grid, Polarstern, Siemens, Stromnetz Berlin, Vattenfall Europe, Windnode. Außerdem dabei sind Energinet (Dänemark), House of Energy (Dänemark), das State Grid Global Energy Interconnection Research Institute (China), Power Ledger (Australien), Eurosolar Russia und IFC Linova (Russland).

In den Städten muss die Energiewende einen Gang höher schalten

„Mit dem Urban Energy Forum wollen wir eine Plattform für Unternehmen schaffen, die an der Vernetzung der Bereiche erneuerbare Energien, Verkehr und Wärme arbeiten. Vor dem Hintergrund der voranschreitenden Urbanisierung – inzwischen leben über 50 Prozent der Weltbevölkerung in Städten – muss die Energiewende auch in den Städten weiter Fahrt aufnehmen“, so David Wortmann, Geschäftsführer des Berlin-Brandenburg Energy Network e.V. Das UEF ist ein offizielles Side-Event des Berlin Energy Transition Dialogue 2018 (BETD) im Rahmen der Berlin Energy Week. Geplant als jährliches Format, legt die Auftaktveranstaltung in diesem Jahr den Fokus auf „Sector Coupling for Smarter Cites“. Die Berlin Energy Week ist am 16. April gestartet und läuft noch bis zum 20. April, dabei überdacht sie verschiedene Konferenzen und Veranstaltungen zum Thema Energiewende überdacht. Unterstützt wird das UEF durch Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, Windnode, Enterprise Europe Network, Cluster Energietechnik Berlin-Brandenburg, DWR eco GmbH, eclareon GmbH und Eco Innovation Alliance, das Netzwerk der Cleantech Start-ups.

Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung in Städten ist weltweit gefragtes Thema

Zeitgleich zum Urban Energy Forum in Berlin veranstaltet der BEN in Shanghai (China) das Business Forum „Sustainable Companies and Cities“,  das ebenfalls die Thematik aufgreift, wie in Metropolen eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung stattfinden kann. Das Forum bringt politische Entscheider, Entrepreneure, Stadtverantwortliche sowie Rechts- und Finanzexperten aus Shanghai und Berlin zusammen, die darüber diskutieren, wie Städte eine nachhaltige Entwicklung forcieren und Hürden abbauen können. „Mit dem Sustainable Companies and Cities Forum schlagen wir eine Brücke zwischen Berlin und Shanghai, was die Förderung nachhaltiger Technologien im städtischen Umwelt angeht. Damit zeigen wir auch, smarte Lösungen sind überall auf der Welt gefragt. Das Marktpotenzial für innovative Unternehmen ist entsprechend hoch“, so Christian Gräff, Vizepräsident des Berlin-Brandenburg Energy Network e.V.

(Redaktion)


 

 

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