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  • 12.04.2018, 12:07 Uhr
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  • Berlin
WIRTSCHAFT / UMWELT

Energiewende zum Anfassen in Berlin Schöneberg

Die Berliner Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop, eröffnete Mitte April die Lidl-Schaufensterfiliale des Energie-Forschungsprojekts Windnode in Berlin-Schöneberg.

Das Engagement der Schwarz Gruppe mit seinen Handelsunternehmen Lidl und Kaufland zielt darauf ab, erneuerbare Energien effizienter zu nutzen und das Stromnetz zu stabilisieren. „Durch Winode haben wir spannende Energiewendeorte in der Stadt, die anschaulich machen, wie durch Digitalisierung, Sektorkopplung und Partizipation die Städte einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten. Ich freue mich, dass die Schwarz Gruppe Projektpartner dieses Forschungsprojektes ist. Mit diesem Engagement gibt das Unternehmen wichtige Impulse für die Zukunft der Energie in Berlin und darüber hinaus", sagte Ramona Pop. Im Gespräch mit Vertretern von Lidl und Kaufland sowie dem internen Umweltdienstleister der Schwarz Gruppe, GreenCycle, erkundigte sich die Wirtschaftssenatorin, wie sich das Unternehmen bei diesem Projekt konkret einbringt. "Im Rahmen von Windnode analysieren und optimieren wir die Energieverbräuche in unseren Filialen so, dass wir erneuerbare Energien dann nutzen, wenn diese verfügbar sind. So vermeiden wir Abschaltzeiten und gestalten die Energiewende aktiv mit", so Thomas Kyriakis, Geschäftsführer von GreenCycle. "Für uns steht der Kunde und damit der effiziente Filialbetrieb im Vordergrund. Daher brauchen wir beim Thema Ressourceneinsatz und Steuerung die Politik als Partner an unserer Seite. Denn nur mit klaren Rahmenbedingungen können wir unser Engagement langfristig erfolgreich umsetzen."

Schwarz Gruppe informiert in Schaufensterfilialen über ihr Engagement

"Lösungen, die wir hier in Berlin entwickeln, könnten später in rund 3.200 Lidl-Filialen deutschlandweit zum Einsatz kommen. Wir wollen Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt übernehmen und heute für morgen handeln", sagt Wolf Tiedemann, in der Geschäftsleitung von Lidl Deutschland zuständig für die Zentralbereiche. Einige Zukunftslösungen konnte die Senatorin bereits heute besichtigen, wie einen Batteriespeicher im Außenbereich der Filiale. Dieser dient der Stabilisierung der Energienetze. Mit einer Kapazität von ca. 250 kWh und einer Leistung von ca. 100 kW kann er die Filiale theoretisch bis zu fünf Stunden komplett mit Strom versorgen. In der Filiale erklärt ein interaktives 3D-Modell anschaulich und leicht, wie die Filialen zukünftig mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden könnten. Zwei Touchscreens informieren über die Forschungsschwerpunkte von Windnode sowie die zukünftige Funktionsweise der Filialtechnik. So erfahren Kunden u.a., wie die Energiewende für frische Luft in der Filiale sorgt oder das Gebäude zum Energiespeicher wird.

E-Ladesäulen auf Parkplätzen: Beitrag zur Mobilität der Zukunft

Einen weiteren Schwerpunkt des Besuchs bildete das Thema E-Mobilität. Als Beitrag zur Mobilität der Zukunft betreibt die Schwarz Gruppe europaweit bereits heute über 500 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Dabei wurde bislang so viel Energie getankt, dass ein E-Auto der Mittelklasse mehr als 200-mal um die Erde fahren könnte. "Wir freuen uns, dass wir mit der Senatorin auch über unser verstärktes Engagement in Sachen E-Mobilität in Berlin sprechen konnten", sagt Jörg Dahlke, der als Geschäftsleiter Bau International das Thema E-Mobilität bei Kaufland betreut. "Wir haben bei Kaufland bereits über 50 Ladestationen gebaut und realisieren dieses Jahr noch weitere 50 Standorte, natürlich auch in der Hauptstadt. Damit tragen wir dazu bei, die Technologie flächendeckend verfügbar zu machen."

Über das Forschungsprojekt Windnode Die Schwarz Gruppe mit seinen Handelsunternehmen Lidl und Kaufland ist aus dem Bereich Handel exklusiver Partner des vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Forschungsprojekts für intelligente Energie Windnode. Das Projekt umfasst alle ostdeutschen Bundesländer inklusive Berlin. Ziel ist es, große Mengen erneuerbaren Stroms in das Energiesystem zu integrieren und zugleich die Stromnetze stabil zu halten.

(Redaktion)


 

 

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