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  • 16.11.2017, 13:46 Uhr
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  • Berlin
WIRTSCHAFT / VEDA

Jahrestagung der Autohöfe in Berlin

Rekordbeteiligung bei der Jahrestagung des Branchenverbandes der Autohöfe "VEDA" (Vereinigung Deutscher Autohöfe e.V.) am letzten Wochenende in Berlin.

Die über 100 Vertreter der autobahnnahen Rastanlagen entschieden, sich geschlossen für eine intensive Fortsetzung der eingeschlagenen Wege Ausbau des Premium-Parkplatzsystems und Ausbau des Angebots von sauberen und alternativen Antriebsstoffen, insbesondere Elektro-, Wasserstoff- und Gasladestationen. In Kürze kann bereits davon ausgegangen werden, dass entlang der deutschen Autobahn ein durchgängiges Netz von "Sicherheits-Parkplätzen" vorhanden ist.

Noch in diesem Jahr eröffnet der zwanzigste videoüberwachte Lkw-Parkplatz. Die Ladungsübergriffe durch organisierte Banden explodieren bundesweit. Auf den Premium- und Quality Parkplätzen kann lückenlos aufgeklärt werden, was zu höherer Sicherheit führt. Neu ist, die Nachfrage dieser Sicherheitszonen auch für Wohnmobil und Caravan-Fahrer zu öffnen. Dies soll bereits bis zur Hauptreisezeit im Sommer 2018 realisiert sein.

Deutschland hat das einzige duale Autobahn-Versorgungssystem Europas

VEDA Präsident Alexander Ruscheinsky betonte die Vorzüge der deutschen Verkehrsversorgungsinfrastruktur und die Dreifacheffizienz der Autohöfe bei der Einführung von alternativen Versorgungsinfrastrukturen: "Wir sind das Transitland Nr. 1 in Europa, sowohl für Privatreisende als auch für den gewerblichen Transportverkehr. Und nur in Deutschland gibt es zwei vollständige und sehr gut funktionierende Versorgungsnetze, einmal die Raststätten direkt auf der Autobahn und zum anderen die preisgünstigeren und auch mit Autobahnschildern versehenen Autohöfe, die man schnell über die Ausfahrten und aus beiden Autobahnrichtungen, erreicht. Die Umstellung auf alternative, saubere Antriebsstoffe ist hohes allgemeines Ziel mit schleppender Umsetzung, da immer noch zu wenig Marktnachfrage und zu wenig leistungsstarke Ladestationen vorhanden sind. Die Ladestationen müssen strategisch errichtet werden, an den richtigen Stellen. Die Autohöfe sind hier schon lange Vorreiter, nicht nur bei der Elektroenergie sondern auch bei Gas und Wasserstoff. Und dies kommt daher, dass der Standort Autohof aufgrund seiner dreifachen Effizienz allen anderen Standorten hoch überlegen ist. Der Autohof versorgt gleich drei Einzugsgebiete, einmal ist er von beiden Autobahnseiten anfahrbar und aufgrund seiner Lage neben der Autobahn auch von der umliegenden städtischen Region."

(Redaktion)


 

 

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