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  • 20.03.2018, 11:39 Uhr
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  • Berlin
WIRTSCHAFT / VERBÄNDE

VWI begrüßt Ziele des Koalitionsvertrag: Expertise von Wirtschaftsingenieurinnnen und -ingenieuren sind gefragt

Der Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure e.V. begrüßt zahlreiche Aspekte des Koalitionsvertrages der neuen Bundesregierung. Vom Qualitätspakt Lehre könnten zukünftige Fachkräfte profitieren.

Echte Inter- und Multidisziplinarität sind seit über 90 Jahren das Markenzeichen des Wirtschaftsingenieurwesens. Wie zentral diese Fähigkeit für eine zukunftsfähige Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft ist, zeigt sich auch im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung. "Für die Umsetzung vieler der von CDU/CSU und SPD formulierten Ziele sind die fachliche Expertise und der interdisziplinäre Ansatz von Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieuren gefragt", sagt VWI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Wolf-Christian Hildebrand. 

Im Energiebereich beispielsweise will die Bundesregierung die Rahmenbedingungen so setzen, dass die Energiewende zum Treiber für Energieeffizienz, Modernisierung, Innovationen und Digitalisierung wird, ohne die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland zu gefährden. Der VWI spricht sich für den angestrebten Dreiklang aus Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltverträglichkeit aus. "Der Ansatz spiegelt eine der Kernkompetenzen von Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieuren: maßvoll technische Machbarkeit sowie wirtschaftliches und gesellschaftliches Handeln abzuwägen und zu effizienten Ergebnissen zu führen", betont VWI-Präsident Hildebrand. 

Der Qualitätspakt Lehre lässt auf Innovationen in Lehre und Forschung hoffen

Zudem begrüßt der VWI mehrere im Koalitionsvertrag formulierte Handlungsfelder. Im Bereich Hochschulen und Wissenschaft will die Bundesregierung den Qualitätspakt Lehre verstetigen und weiterentwickeln. Der VWI begrüßt diese Verstetigung: Gerade ein Studiengang wie das Wirtschaftsingenieurwesen mit seiner großen Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist auf kontinuierliche Innovationen in Lehre und Forschung angewiesen. Dass die Bundesregierung bis 2025 mindestens 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Forschung und Entwicklung aufwenden will, kommt aus Sicht des VWI ebenfalls seinen Mitgliedern zugute: So werden Arbeitsplätze erhalten und geschaffen, die speziell dem Berufsbild des Wirtschaftsingenieurs entsprechen. 

Die Qualität der Ausbildung von Ingenieuren soll auch künftig sichergestellt werden

Die Absicht der Bundesregierung, bezüglich der Sicherstellung der hohen Qualität der Ausbildung von Ingenieuren, stoßen auf Zustimmung. Kompetenzen von Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieuren werden nach Angaben des VWI stark nachgefragt: Als interdisziplinär ausgebildete und flexibel einsetzbare Generalisten übernehmen diese in Unternehmen an Schnittstellenpositionen integrierende und leitende Funktionen. "Das in der deutschen Hochschullandschaft etablierte und auf dem deutschen wie internationalen Arbeitsmarkt höchst erfolgreiche Konzept Wirtschaftsingenieurwesen sollte in den neuen Ingenieurgesetzen der Bundesländer entsprechend gewürdigt werden", so VWI-Präsident Hildebrand. 

Über den VWI: Der Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure e.V.  wurde 1932 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Berlin. Der Verband setzt sich für das Ziel ein Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsingenieurinnen in interdisziplinären Tätigkeitsfeldern zu fördern und dient als Kommunikationsplattform zwischen Verbandsmitgliedern und Interessenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Eigenen Angaben zufolge zählt er über 6.000 Mitglieder.

(Redaktion)


 

 

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