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Neuverschuldung

Wirtschaftsjunioren kritisieren geplante Neuverschuldung

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland kritisieren die von der Bundesregierung geplante Neuverschuldung. „Ohne Konzept neue Schulden zu beschließen ist nicht der richtige Weg aus der Krise“, sagt Stefan Kirschsieper, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland.

„Wir laufen in eine Schuldenfalle, die zu Lasten der jungen Generation geht und aus der wir nicht mehr herauskommen.“ Das zeige, wie dringend verbindliche Verschuldungsregeln gebraucht werden.

Gleichzeitig fordert die junge Wirtschaft von der Politik Vorschläge, wo Geld gespart werden kann. „Wenn ein Unternehmen in der Krise ist, schaut jeder auf den Firmenchef und erwartet, dass er auf seinen Bonus verzichtet und den Dienstwagen abschafft“, sagt Kirschsieper. Ein solches Verhalten fordert er auch von der Politik. „Ziel des Konjunkturpakets darf nicht sein, dass jeder die eigene Klientel bedient, sondern dass man gemeinsam kreative Wege aus der Krise findet“, betont Kirschsieper. Er sieht vor allem bei den Bürokratiekosten und bei Subventionen großes Einsparpotential. „Wenn wir generationengerechte Politik machen wollen, dann muss alles auf den Prüfstand, was nicht zukunftsweisend ist“, sagt der Verbandsvorsitzende.

(Redaktion)


 


 

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