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Wirtschaftssenatorin

Cornelia Yzers Bilanz nach 100 Tagen

Seit Früh-Herbst 2012 ist Cornelia Yzer (CDU) im Amt. Jetzt zieht die Wirtschaftssenatorin erste Bilanz. Zentrale Themen der Wirtschaftspolitikerin sind die mögliche Weiternutzung des ICC und die Vernetzung von Wirtschafts- und Technologieförderung. Yzers Anspruch: Berlins Wirtschaft dienen; Unternehmen und Verbraucher wenig belasten.

Berlins Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU) zieht nach 100 Tagen im Amt eine erste Bilanz. Das Motto Neuausrichtung habe man sich in der Wirtschaftsverwaltung auf die Fahne geschrieben, heißt am vergangenen Mittwoch während Yzers Bilanzierung. So werde beispielsweise durch die Zusammenführung der Bereiche Wirtschaft, Technologie und Forschung unter einem Dach mehr Ordnung in die Verwaltung gebracht.

Für mehr Ordnung sei außerdem auch an diversen anderen Problemfeldern der Wirtschaftspolitik gesorgt worden. Für die Messegesellschaft sei mittlerweile ein neuer Chef gefunden worden und in Sachen ICC wolle Yzer in den nächsten Wochen 500.000 Euro vom Abgeordnetenhaus erbitten. Ein externer Berater soll mit dem Geld finanziert werden. Dieser soll ein Nutzungskonzept für das Internationale Congress Centrum (ICC) auf Grundlage einer Bedarfsabfrage ausarbeiten. Erst wenn die Nutzung geklärt ist, kann die Sanierung des ICC beginnen, für die das Abgeordnetenhaus bereits 200 Millionen Euro bewilligt hat.

Derzeit wird auf dem Gelände der Deutschlandhalle eine neue Kongresshalle, der City Cube, gebaut. Die Messe Berlin hat daher kein Interesse mehr an der Nutzung des ICC.

Vernetzung von Wirtschafts- und Technologieförderung

Die erstmals 2006 diskutierte Zusammenführung der Technologiestiftung Berlin und den Wirtschaftsförderern von Berlin Partner, habe Cornelia Yzer nun ebenfalls vorangetrieben. In diesem Sinne sei ein Verschmelzungsausschuss unter Leitung von Günter Stock gegründet worden. Der Ausschuss leitet die Aufsichtsräte beider Fusionspartner und arbeitet die Zusammenlegung Punkt für Punkt ab. Oberstes Ziel der Fusion sei die Vernetzung von Wirtschafts- und Technologieförderung, betont Yzer.

Ebenso betonte die Wirtschaftssenatorin ihren Einfluss auf die Berliner Betriebe, demnach die Preise für Wasser und Müll auch in den nächsten Jahren stabil blieben. Hiermit bestätigt Yzer ihren Anspruch der Berliner Wirtschaft dienen zu wollen und Unternehmen sowie Verbraucher möglichst wenig zu belasten.

Für die Zukunft wolle sich die Senatorin zusammen mit ihren Mitarbeitern um die Kontaktaufnahme zu überregionalen und internationalen Investoren bemühen. Nach Yzers Ansicht reichten die Binnenkräfte der Hauptstadt nicht aus. Nicht zu unterschätzen seien dagegen die Stärken Berlins: Das Flächenpotenzial sowie die Fachkräfte.

(Norman Schönfeld)


 


 

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